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Dienstag, 30. Juni 2020

Fohlenschau der Shetlandponys in Redefin





So ist das, wenn man zu wenig Personal hat. Ich habe also keine Fotos von der Fohlenschau. Wir waren nur zu zweit. Und zwei Stuten mit Fohlen benötigen schon einiges an Einsatz, um sich gut bei der Schau zu präsentieren.

An den Tagen vorher habe ich die Ponys mal gewaschen. Normalerweise habe ich meine Tochter zu Hilfe, aber nun musste ich alleine ran. Die Begeisterung der Ponys hielt sich in Grenzen und meine Klamotten waren erstmal mit nass. Ich hatte eine Seife für Tiere verwendet. Ich habe sie in einen Waschlappen gesteckt und die Ponys abgeseift. Das ging semi-gut. Vor allem für Schweif und Mähne ist das ungeeignet. Mangels Mähnenspray habe ich Kurspülung für den Schweif und die Mähne verwendet. Das ging wirklich sehr gut. Die Mähne ist dann gut kämmbar. Trotzdem kommt Mähnenspray auf den Einkaufszettel und für das Waschen werde ich zukünftig wieder Duschgel verwenden.

Mein Hänger ist glücklicherweise groß genug, um zwei Boxen zu bilden. Verladen und die Fahrt waren unproblematisch. In Redefin ging es zuerst zum Chippen und Eintragen. Bei einfarbigen Fohlen dauert das glücklicherweise nicht lange. Dann wurde noch mal nachgeputzt. Die Nummern mussten an die Trense und ich musste mich umziehen. Gewünscht ist eine dunkle Hose und ein Verbandspullover oder so wie ich mit weißem Hemd und darüber die Verbandsweste. Auf dem Kopf trage ich dann noch das Basecap mit dem Verbandslogo.

Vorgestellt werden zuerst die Hengst und das dem Alter nach - die Ältesten zuerst. Clarence war der Fünfte. Er hat sich prima präsentiert und hat die Verbandsprämie bekommen. Mit 26 Punkten wurde er auch zur Elitefohlenschau zugelassen.




Der kleine Wolfram war überfordert mit der Situation. Ich denke ja, das er das bessere Fohlen ist, aber er war verklemmt und kam nicht richtig raus. Das passt zu seinem Charakter. Aber mit 24 Punkten war es immer noch die Verbandsprämie.



Danach war auch schon Schluss. Es gab keinen Schrittring und es gab auch keinen Endring. Vielleicht lag es daran, dass die Hygienevorschriften so nicht eingehalten werden können. Vielleicht war es aber auch nur weil insgesamt 54 Fohlen vorgestellt wurden. Das sind sehr viele und dauert einfach sehr lange. Ich bin jedenfalls zufrieden mit dem Ergebnis und werde zur Elitefohlenschau nach Groß Viegeln fahren. Die Veranstaltung wird übrigens von Clipmyhorse am 18.07.20 ab 9:00 Uhr live übertragen.

Dienstag, 23. Juni 2020

Ludwigsluster Schloß im Mai




Ich empfehle immer den Besuchern Mecklenburg Vorpommern im Mai zu besuchen. Das Wetter ist hier dann oft schön und alles grünt und blüht. Es ist auch außerhalb der Hochsaison, auch wenn im Mai viele Feiertage liegen. Ich selbst habe immer so viele Termine im Mai, dass ich es selten selbst genießen kann.


Dank der aktuellen Krise, die Besuche einschränkt und Termine platzen lässt, war mal Zeit die Lewitz zu durchstreifen und auch Ludwigslust zu besuchen. Mit den Hunden dürfen wir natürlich nicht ins Museum (wenn es zu dem Zeitpunkt überhaupt schon geöffnet war). Aber der Schlosspark steht uns offen. So viele schöne Motive für Fotos hatte ich schon lange nicht mehr.



Aber ich hatte nur das Handy dabei. Es hat schon coole Möglichkeiten, aber beim Vergrößern sieht man dann den Unterschied. Das Wetter mit Sonne und Wolken hat sein übriges dafür getan, dass wir einen erholsamen Sonntag genießen durften. Mein Plan ist es, dass im Mai und Juni häufiger zu tun. Dazu muss ich allerdings meine Termine auf das notwendigste reduzieren und Besuche auf andere Jahreszeiten verlegen.







Dienstag, 16. Juni 2020

Rhabarber wie Honig



In meinem Garten wachsen zwei Rhabarberstauden. In den letzten Jahren habe ich sie etwas stiefmütterlich behandelt. Sie haben keine Düngung und auch kein besonderes Jäten erhalten. Aber Rhabarber ist zäh und wächst aus seiner dicken Wurzel immer wieder nach, er wird nur nicht so groß.


Mich hat bisher Rhabarber nicht so begeistert. Rhabarbergrütze oder Kuchen schmeckt mir nicht besonders. Rhabarber enthält viel Phosphor und Oxalsäure. Er macht auch die Zähne so unangenehm trocken (also das fühlt sich aufgrund der Säuren so an).


Aber ich fand das schade, und habe nach einem Rezept gesucht, wie man ihn verarbeiten kann. Bei Chefkoch bin ich dann über den Titel "Rhabarber - Honig" gefallen. Als Imker war ich neugierig und habe das nachgekocht. Es wird dafür kein Honig verwendet, sondern nur Rhabarber, Zucker, Salz und Vanille (Schote oder den Zucker). Inzwischen habe ich vier Versuche hinter mir. Den ersten Versuch habe ich nach Rezept gemacht.


Tatsächlich hatte das mit der Abbildung wenig zu tun. Und es ist relativ flüssig geblieben. Aber schon beim Einweichen roch es unglaublich lecker. Und das Ergebnis schmeckt wirklich sehr gut. Es sieht jedoch aus wie Marmelade. Der Rhabarber wird kleingeschnitten und mit dem Zucker, Salz und der Vanille vermengt. Das ganze lässt man ein paar Stunden stehen, bis es ganz viel Wasser gezogen hat. Dann kocht man die Masse auf und füllt sie heiß ab.


Also habe ich beim zweiten Versuch die Flüssigkeit von den Feststoffen getrennt, bevor ich die Masse gekocht habe. Das ergibt einen tollen Rhabarbersirup, den man mit Wasser verdünnen kann. Die Feststoffe habe ich geliert und wie Marmelade abgefüllt. Das schmeckt etwas langweilig. Und weil ich normale Gelantine zum verfestigen genommen habe, gammelt es auch schnell im Glas.


Beim dritten Versuch habe ich den eingeweichten Rhabarber vergessen. Ich hatte Besuch bekommen und den Topf in die Speisekammer gestellt. Nach drei Tagen roch es vergammelt. Das ging dann komplett in den Kompost.


Danach sah mein Rhabarber schon sehr gerupft aus. Aber nach zwei Wochen hatte er doch noch so einige Stangen nachgeschoben. Allerdings waren die Stangen recht dünn und die Schnecken hatten sich auch schon bedient. Aber ich wollte es unbedingt noch einmal wissen, also habe ich noch mal ein Kilo geerntet. Diesmal habe ich statt Zucker Gelierzucker verwendet. Es roch schon beim Einweichen nicht so gut. Ich denke nicht, dass es am Gelierzucker liegt, sondern daran, dass es nicht mehr der ganz junge Rhabarber ist.



Das Ergebnis schmeckt, ist aber nicht so ein Erlebnis, wie beim ersten Mal. Dieses Mal ist es auch fester geworden, aber nicht schnittfest. Beim googeln nach den links zu dem Rezept, bin ich auf ein weiteres Rhabarber Honig Rezept gestoßen. Hier werden die Feststoffe auch getrennt und mit Zucker und ein wenig Gelierzucker gearbeitet. Das hebe ich mir für das nächste Jahr auf. Ich denke der Rhabarber darf sich jetzt erholen und außerdem ist er besser, wenn ich die ersten Stangen im Jahr verwende.

Dienstag, 9. Juni 2020

Schnutenpulli selbstgemacht

Da darf man nicht als Frau mit freiem Oberkörper in den Supermarkt. In Italien ist der Besuch des Petersdoms in kurzen Hosen nicht gestattet und jetzt geht es in geschlossene Räume nur noch mit der Mundbedeckung. Nach anfänglichem Geholper, sind diese Schnutenpullis jetzt auch überall zu kaufen. Aber wer mit der Nähmaschine ein bisschen geschickt ist, der kann sie auch selbst nähen.



Ich nähe gerne und die Anleitung zum Nähen einer "Maske" habe ich bei youtube gefunden. Ich habe mir das einfachste Modell gesucht. Aber ich nehme keine Gummibänder um die Ohren, sondern lange Bänder, die man hinter dem Kopf zusammenbinden kann.



Die Stoffe sind kein Problem. Da waren schnell alte T-Shirts und Tischdecken gefunden, die sich sehr gut eignen. Tatsächlich sind die T-Shirts mit ihrem Jerseystoff schwieriger zu nähen, fühlen sich aber im Gesicht deutlich besser an. Auch eine alte Hose mit Tarnlook hat sich bewährt. Aufgrund der dichten Webung und der Beschichtung, braucht man da nur einlagig zu nähnen.



Blöd nur, dass mein Hund das Dampfbügeleisen hasst. Das Zisch-Geräusch, wenn der Dampf raus kommt, macht ihm Angst. Ich hatte daran gar nicht gedacht und auch ohne Dampf gebügelt, aber schon der Geruch des heißen Bügeleisens führt dazu, dass er zittert. Und wie dann noch das Rattern der Nähmaschine dazu kam, hat der Pawlowsche Reflex eingesetzt. Das ging so weit, dass der Hund sich in der Küche versteckt hat, sobald ich die Nähmaschine eingeschaltet habe.



Somit bin ich nicht so schnell vorangekommen, wie ich mir gewünscht hätte. Ich hätte schon längst für jedes Outfit die passende Mundbedeckung, denn das Nähen dauert pro Stück bei mir etwa eine Stunde. Ich muss also immer jemanden finden, der den Hund außerhalb des Hauses hütet, wenn ich mich an die Nähmaschine setze.



Wir haben nebenei natürlich ein Anti-Angst-Training eingebaut. Das fing ganz langsam damit an, dass ich zur Nähmaschine gegangen bin und einfach wieder weg. Jetzt kann er schon stressfrei neben dem Bügelbrett liegen, während ich die Stoffe zuschneide. Aber das Bügeleisen kann ich immer noch nicht anschalten.



Ich habe noch eine Menge Ideen für den Schnutenpulli. Und ich freue mich über die lustigen Aufdrucke, die es inzwischen zu kaufen gibt. Es gibt ja auch noch andere Formen, die ich gerne ausprobieren möchte. Die Reste der Stoffe sind in einen Wäschekorb gewandert. Daraus lässt sich sicher noch ein cooler Quilt machen. Das habe ich mir seit Jahren vorgenommen. Es gibt also gute Gründe den Hund weiter zu trainieren, damit ich noch einem weiteren Hobby nachgehen kann.



Letztens fragte mich die Nachbarin, was ich von der ganzen Krise halte. Sie ist schwer genervt von dem Pulli im Gesicht und hat das Gefühl ihr würde ein Bär aufgebunden werden. Ich kann da nur antworten: "Keine Ahnung!". Irgendeiner Seite muss ich Vertrauen schenken und, trotz massiver Informationen von allen Seiten, am Ende GLAUBEN, was ich für richtig halte. Es ist ein Bauchgefühl und keine wissensbasierte Erkenntnis.

Und so bin ich auf der Seite:
  • Mundbedeckung und Abstand sind gut.
  • Einschränkung der Versammlungsfreiheit, Angabe der persönlichen Daten in Restaurants, beim Friseur oder in der Selbsthilfegruppe sind schlecht.

Ich bin kein Fan von Radikalen, aber ich bin froh, dass auch vernünftige Leute die Maßnahmen in Frage stellen. Denn ich habe keine Ahnung, was richtig ist. Aber wenn weiter untersucht, geforscht und diskutiert wird, dann wird es die bestmöglichste Lösung für die Zukunft geben, die uns dann durch die nächste Krise helfen wird.

Dienstag, 2. Juni 2020

Da wächst schon was




Anfang Mai sieht so ein Garten noch ein bisschen mickerig aus. Das Foto ist auch bei bedecktem Himmel entstanden, da sieht es ein bisschen traurig aus. Bei genauerem Hinsehen, erkennt man allerdings, dass es ordentlich wächst. Tatsächlich finde ich kaum noch Platz, um noch ein bisschen was zu säen und zu pflanzen.



Man sollte meinen, dass man so ein paar Zwiebeln, Blumen und Pflänzchen da noch irgendwo zwischen bekommt, aber meine Erfahrung sagt mir, dass er Platz schon knapp ist. Immerhin sind die schon vorhandenen Blumen alle noch im Wachstum und werden sich noch ordentlich ausbreiten. Was also Anfang Mai noch kahl und leer aussieht, wird im Juli so dick und grün bewachsen sein, dass die Erde kaum noch zu sehen ist.


Thymian

Pfefferminze kann im Garten sehr lästig sein. Sie bildet lange Rhizome und vermehrt sich rasant. Häufig pflanzt man sie nur in Kübel, damit sie im Rest vom Garten nicht im Weg ist. Bei mir darf aber alles durcheinander wachsen. Völlig verrückt für meinen Vater, wo alles - selbst die Blumen - in Reih und Glied stehen. Wird mir die Pfefferminze irgendwo zuviel, dann wird sie dort geerntet und gejätet. Ich trockne sie allerdings nicht mehr. Das ist zwar einfach und hält auch lange, aber ich habe noch getrocknete Blätter von vor vier Jahren, da muss ich nicht noch mehr einlagern. Statt dessen kommen die frischen Blätter in einen Krug mit kaltem Wasser. Das nennt sich dann Kaltauszug und schmeckt herrlisch frisch nach Kaugummi. Heiß aufgebrühte Pfefferminze hingegen hat einen ganz anderen Geschmack.


Ich weiß nicht immer so ganz genau, wass da alles wächst und grünt und blüht in meinem Garten. Ich meine dieses schöne Gewächs nennt sich Aaron-Stab. Meine Schwiegermutter hat es mal gepflanzt. Es bildet dicke Wurzelstöcke und ist relativ unempfindlich gegenüber Trockenheit. Auch die Sonne scheint ihm nichts auszumachen, obwohl die Blätter eher an ein Schattengewächs denken lassen.


Und das hier ist irgendeine Lilienart. Die Pflanze gibt es hier in jedem Vor- und Hintergarten. Sie bildet starke Wurzelstöcke und übersteht jede noch so miese Behandlung. Im Sommer bilden sich (ich glaube) weiße Lilienblüten. Dann sieht es recht hübsch aus. Aber es wächst wie verrückt und breitet sich aus. Inzwischen habe ich es schon mehrfach ausgebuddelt und die Wurzeln weg geworfen. Da hat niemand hier in der Umgegend Bedarf dran. Wer nicht viel Arbeit im Garten haben mag, der kann genau so etwas pflanzen. Es sieht total nach Blumenbeet aus und benötigt so gut wie keine Pflege. Ab und an muss man das Gras dazwischen raus kratzen, weil es sonst höher wächst wie die Blätter, aber den Rest der Zeit kann man dem Kraut beim Wachsen zusehen.


Tatsächlich habe ich auch so einen kleinen Teich im Garten. Er ist da mal auf Wunsch meiner leider verstorbenen Schwiegermutter hingekommen. Da alle Kinder groß sind, darf er noch bleiben. Es ist nur eine Seerose in dem Teich. Das ganze Getier, was darin rumschwimmt, hat von allein reingefunden. Zur Zeit habe ich eine große Wasserschneckensammlung. Die und so eine lustige Käferart sorgen dafür, dass die Mückenlarven im Wasser dezimiert werden.


Dienstag, 26. Mai 2020

Bienen summen für Honig




Die Bienensache läuft - oder besser gesagt fliegt oder summt. Über den Winter sind mir von drei Völkern leider zwei eingegangen. Man kann das nicht immer steuern, aber verbessern. So ist der Plan für die Behandlung gegen die Varroamilbe für dieses Jahr ein wenig anders, in der Hoffnung, dass die Völker dann auch alle durch den Winter kommen.



Während am Rhein schon fleißig Ableger gebildet werden und Honig geschleudert wird, starten die Völker bei uns in Mecklenburg etwas später. Der Honigraum ist zwar schon seit der Kirschblüte auf dem Volk, aber der Eintrag hielt sich bisher in Grenzen. Schon während die Kirsche noch blühte, fing auch der Raps das Blühen an. Das sind sehr frühe Rapssorten, die so auch früher die Ernte für die Landwirte bringen. Für uns Imker ist das eher von Nachteil. So früh sind die Völker noch klein und das Wetter oft schlecht. Da bleibt der Ertrag von Rapshonig gering. In diesem Jahr war es ja schon so früh warm und sonnig, dass mein Volk fleißig den Raps beflogen hat. Das erste Schleudern steht kurz bevor.



Aber ganz gleich, was mit den Bienen ansteht, jede Woche wird genau geguckt, wie es ihnen geht. Ich sehe täglich die Beuten von außen und beobachte das Fliegen und Summen, aber wenn ich genaueres wissen will, dann muss die Beute aufgemacht werden und die Waben werden hochgenommen, um zu sehen, was sich so tut. So wird die Volksstärke beurteilt, die Legeleistung der Königin, die eingetragene Menge an Honig und auch die Schwarmlust. Mein Volk ist ein Ableger aus dem letzten Jahr und die Paarung war nicht so super gewesen, bemerke ich jetzt. Da waren meine Bienen im letzten Jahr so nett, dass ich nur einen Schleier zur Bearbeitung brauchte. Dieses Jahr summt es mir schon wütender um die Ohren, wenn ich nur mal reinsehe. Ich werde mit meinem Imkerkollegen mal reden. Vielleicht hat er ja noch ein nettes Volk für mich übrig in diesem Jahr.

Dienstag, 19. Mai 2020

Minigroßfuß




Maverick (zu verkaufen)
Tinker Hengstfohlen
geboren am 07.05.2020

Das war schon echt aufregend. Letztes Jahr hatte ich mich ja dazu entschieden auch meine Tinkerstute Luna zu bedecken. Nach so vielen Shetlandponyfohlen, die ich schon bekommen und zum Teil auch groß gezogen habe und dann auch schon zwei Lewitzerfohlen, wurde es Zeit für eine Größensteigerung. Aber auch, weil es schade wäre, aus so einer wundervollen Stute wie Luna, keine Nachkommen zu ziehen. Und ich war auch neugierig, ob es klappt und was für ein kleiner Großfuß dabei heraus kommt.




Und auch wenn ein Tinker genau so ein Pferd ist, wie ein Shetlandpony, so ist der Größenunterschied ja doch gewaltig und ich habe mir Sorgen gemacht, ob es denn alles gut klappt. Da wir den Decktermin genau kannten, sind wir jeden Morgen zum erwarteten Geburtstermin schon ganz früh auf der Koppel gewesen (wir ist übertrieben - mein Mann war es). Und tatsächlich hat er dann den kleinen nassen Kerl eines morgens im Gras gefunden. Mama Luna hat alles super gemacht. Aufstehen, Trinken, Darmpechabgang - alles hat wirklich ganz hervorragend geklappt.




Wir dürfen auch problemlos an das Fohlen ran. Alle anderen Pferde werden böse verjagt. So soll es auch sein. Der Schnuffel sieht jetzt aus wie ein Fuchsschecke. Aber ein bisschen Mähne und Schweif sind schwarz. Das würde auf einen braunen hinweisen. Aber es kann auch sein, dass er komplett nachdunkelt und ein Rappe wird. Ich habe ihn erstmal als Braunschecke auf der Abfohlmeldung angegeben. Die Farbe kann ja problemlos korrigiert werden.