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Dienstag, 25. Februar 2020

Bienenverluste






Leider habe ich schon wieder 2 Bienenvölker verloren. Es sind die besonders starken Völker, die es getroffen hat.

Natürlich habe ich gleich mit der Überlegung begonnen, was denn falsch gelaufen ist. Ich denke, dass meine Varroa-Behandlung nicht ausreichend gewesen ist. Ich sollte unbedingt eine Winterbehandlung mit Oxalsäure auch noch durchführen. Die Varroa-Belastung der Völker war mit großer Wahrscheinlichkeit zu hoch.





Jetzt bleibt wieder die Überlegung, wie ich mit den Waben voller Futter umgehe. Die Völker waren sind in keiner Weise erkrankt, so dass das Futter noch einwandfrei ist. Es bietet sich also an die vollen Futterwaben trocken und Insektensicher aufzubewahren und dann im Juli nach dem letzten schleudern zu verfüttern.





Waben ohne Futter, die schon bebrütet worden sind, werden eingeschmolzen. Mein Sonnenwachsschmelzer wird mir dafür bei besserem Wetter wieder gute Dienste leisten.

Dienstag, 18. Februar 2020

Eigentlich kein Winter






Ich habe die Panoramafunktion meines Handy genutzt, um mal zu zeigen, wie viel Platz meine "lächerlichen" 11 Ponys haben. Und das ist nur die eine Seite der Koppeln.

Winter kann man die aktuelle Situation nicht nennen. Ständig bekommen wir neue "Hitze"-Rekordmeldungen. Der wärmste Winter seit..... wie auch immer. Jedenfalls ist es warm und vor allem nass genug, dass das Gras ein ganz kleines bisschen wächst. Die Folge davon ist, dass meine Ponys das ungeliebte Heu nicht fressen wollen.





Ich habe 2018 sicherheitshalber Heu aus Polen gekauft. Wunderbare Ballen mit langem strupsigem Heu mit Blüten und Kräutern drin. Traumhaft für Ponys! Aber.... Ponys finden Diät-Heu nicht lustig. Und da die Koppeln ein bisschen Gras hergeben, bleibe ich auf dem Heu sitzen. Nachdem ich schon früher anfangen musste zu füttern, stelle ich jetzt fest, dass ich vermutlich weiter mit dem Heu reiche, als geplant. Zu dem Polen-Heu füttere ich noch Kuh-Heu, aber auch aus 2018. Mein "neues" Heu vom letzten Jahr musste ich noch nicht einmal anfangen.

Den Heuverbrauch dokumentieren wir, damit wir für das nächste Jahr besser planen können. Aber Schnee, Frost oder eben Frühling im Winter sind nicht vorhersehbar.

Dienstag, 11. Februar 2020

Schloss Kaarz






Jaaa - das Foto habe ich selbst geschossen. Das hat schon fast Postkartenniveau. 😀

Ein Wocheende im Schloß! Das war wunderschön, weil man da wohnt und nicht übernachtet.




Zugegeben, es ist nicht ganz billig, aber herrlich entspannend.




Hier fährt man nicht her, um die Umgebung kennen zu lernen, sondern weil man sich dort verwöhnen lässt und in den Tag bummelt.




Es sind die Details, die es ausmachen.





Und an der Warnow lässt es sich herrlich spazieren gehen. Die Gegend ist schon im Januar herrlich. Im Sommer ist es dort sicherlich noch schöner.


Mittwoch, 5. Februar 2020

Auf dem Pferd rumgammeln






Von oben sieht die Welt ganz anders aus!

Im Winter bin ich nicht sonderlich motiviert mit den Pferden zu arbeiten. Im letzten Jahr war es allerdings das ganze Jahr etwas mau mit mir und meinen Pferden. Ich darf das wohl auf beruflichen Stress schieben. Ich hoffe es wird jetzt dann anders.

Dabei kommt es nicht darauf an, dass wir Großartiges leisten. Ich gehe auf kein Turnier und ich muss niemandem beweisen, was ich alles kann.





Und so ist rumgammeln auf dem Pferd schon vollkommen ausreichend für mich. Und auch für meine Pferde ist es gut. Denn mit allem, was ich tue, stärke ich unsere Bindung. Sie verstehen mich besser und ich vertraue ihnen mehr.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Heu für die Pferde





In diesem Jahr müssen wir früher anfangen zu füttern. Auch wenn der Sommer nicht so trocken war wie 2018, so war er doch trocken genug auf noch ausgetrockneten Böden, dass wir nicht ausreichend Gras auf den Koppeln haben. Fast ein ganzer Monat kommt jetzt dazu. Wollen wir hoffen, dass der Winter nicht so lang und möglichst nass wird, damit im nächsten Jahr das Gras wieder gut wächst.

Nicht alle Landwirte scheinen das Problem so groß zu haben, wie wir. Die Heupreise haben sich wieder stabilisiert. Es ist teurer als 2017 und wird sich so auch einpendeln, aber im letzten Jahr wurde 60 Euro und mehr für den großen Rundballen verlangt. Das ist mehr als das Doppelte und nicht bezahlbar für uns.






Mit der Fütterung taucht das alte Problem "Wind" wieder auf. Wir haben es immer noch nicht zu einer Raufe geschafft. Und nur eine Raufe wäre auch nicht ausreichend. So ganz gegen Wind nutzt sie auch nur bedingt. Aber immer wenn es ordentlich stürmt, hängt das Heu im Stromzaun. Das ist ärgerlich, aber eine kostengünstige Lösung haben wir dafür noch nicht gefunden.




Schade vor allem bei dem Stroh, dass ich in diesem Jahr habe. Es ist sehr gut, aber relativ kurz. Somit fliegt es leicht. Nach dem Tag sah ich mit Stroh im Haar und auch sonst überall auch gut aus.

Dienstag, 10. Dezember 2019

Abweichungen

Ist das Gras weg, sind die Ponys weg.


Leider ist das eine alte Pferdezüchterweisheit. Für manche Ponys ist das Gras auf der anderen Seite immer grüner. Das sind die ständigen Ausbrecher. Aber im November schmeckt das Gras auf der eigenen Koppel nicht mehr und tatsächlich ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes grüner.






Das führt dann zu Abweichungen.

Zugegeben - der Zaun ganz hinten ist nicht mehr der Neuste. Aber kaputt ist er auch nicht gewesen. Und beim Durchsteigen hat der Kosmo auch nichts kaputt gemacht. Ich hatte allerdings Anrufe aus dem Dorf, dass mein Pferd auf der falschen Koppel steht.

Besonders lustig war die Prinzessin.





Durch diesen Zaun ist sie durch. Ich dachte, die könnte da auch wieder zurück, aber das war ihr nicht geheuer. Keine Ahnung, wie sie ihren dicken Bauch durch die Stäbe bekommen hat. Vielleicht wie durch einen Flaschenhals? Sie musste jedenfalls woanders durch den Zaun zurück gefädelt werden.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Staatsprämie - Titel für die Prinzessin


Wenn ein Pferd oder Pony erfolgreich seine Eintragung und Leistungsprüfung absolviert hat, kann es für den Titel Staatsprämie vorgeschlagen werden. Im Pferdezuchtverband Mecklenburg-Vorpommern müssen die Noten in beiden Prüfungen dabei 7,5 oder mehr sein.


California - unsere Prinzessin hat es geschafft. Sie hat die Prüfungen gleich beim ersten Mal mit ausreichender Note bestanden. Damit war sie zwar unter den Besten, aber es gab so einige Ponys, die deutlich besser bewertet worden sind. Wir haben in der Zucht also noch Luft nach oben. Zu weit hoch möchte ich aber auch nicht. Nach meiner Erfahrung werden vor allem Ponys, die schwieriger im Umgang sind mit den besten Noten ausgezeichnet. Wenn Pferde etwas "nervig" sind, dann sind ihre Bewegungen einfach spektakulärer. "Langweilige" Ponys, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, zeigen nicht immer ihr volles Vermögen in den Prüfungen.

So gab es dann auf der Mela den Titel Staatsprämie, eine Schleife und eine schöne Urkunde, die jetzt bei mir an der Wand hängt.