Nur so nebenbei - das Mausproblem ist immer noch nicht gelöst. Jetzt denke ich über eine Lebendfalle nach.
Mit dem Herbst kam jetzt auch die Nässe und die Dunkelheit. Draußen macht nichts so richtig mehr Spaß. Drinnen ist es warm und gemütlich vor dem Kamin. Unsere Holzvorräte haben wir die letzten Jahre gut aufgestockt. Im Moment zehren wir von den Vorräten. Wir haben viel Arbeit und damit auch wenig Zeit. Manchmal denke ich, dass Holz-machen nur was für Rentner ist. Vielleicht haben wir auch einfach zu viele Hobbys. Das Häkelzeug habe ich wieder ausgegraben. Jetzt ist die Polenwolle dran.
Ich habe mir aus Polen handgesponnene Schurwolle mitbringen lassen. Das Kilo hat ca. 12,- Euro gekostet. Das ist Spott-billig. Allerdings ist die Wolle auch ganz schön kratzig. Auf der nackten Haut ist sie nichts. Schwiema hat einen Teil der Wolle zu einem Mantel verarbeitet. Leider ist der Mantel zu groß geworden. Das ist wirklich sehr schade, denn er sieht toll aus. Ich habe dann versucht ihn einlaufen zu lassen und habe ihn gnadenlos bei 60 Grad in der Waschmaschine gehabt. Aber es ist nichts passiert. Der Mantel ist immer noch genau so groß wie vorher. Vielleicht treffe ich ja mal einen Menschen, dem der Mantel passt und der genau so viel Freude an dieser Wolle hat wie ich und sich nicht vor dem Kratzen fürchtet.
Einen weiteren Teil verhäkel ich gerade zu einer Jacke. Diesmal habe ich gleich die richtige Größe gewählt. Die Ärmel und den Bund muss ich aber noch anstricken. Da mir Stricken nicht so liegt, schiebe ich das gerade vor mir her. Nebenbei häkel ich dann lieber aus Sockewolle eine neue Beanie-Mütze. Und daneben liegt noch die gehäkelte Giraffe, die mein Patenkind zu Weihnachten bekommen soll. Ihr fehlt noch die Mähne und die Flecken.
Bald sieht es so aus wie bei mir - sagte meine Schwiegermutter letztens. Ja - sage ich - aber nur im Winter.
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Dienstag, 15. Dezember 2015
Donnerstag, 5. November 2015
süße Schädlinge - Mäuse
So interessant die Tierwelt auf dem Land ist, es gibt doch so einige Tierchen, die ich nicht so gut leiden kann. Fliegen und Mücken gehören dazu. Aber eben auch die Mäuse. Dabei sind die so niedlich. Doch es hört einfach auf, wenn die Nudelpackungen angefressen sind. Zuletzt haben sie meine Vorräte an Haselnüssen komplett vertilgt. Erst habe ich mich noch über das Rascheln gewundert und schließlich war die Maus so frech, dass ich sie sogar in der Speisekammer beobachten konnte. Ach - die sind so niedlich. Aber Schaden machen sie trotzdem.
Die Packung Mausgift steht jetzt schon hier, aber ich habe sie noch nicht eingesetzt. Mäusegift setzt normalerweise sehr schnell ein und die Maus ist tot, bevor sie ihren Bau wieder aufsucht. Das hat den Vorteil, dass einem der Verwesungsgeruch erspart bleibt. Aber es hat den Nachteil, dass neugierige Hunde auf dem toten Tier rumkauen und sich auch vergiften. Im Moment traue ich den anderen Hausbewohnern noch nicht zu zuverlässig die Speisekammertür geschlossen zu halten, um jeden Hund-Maus-Kontakt zu vermeiden.
Vor Jahren, bevor ich Hunde hatte, habe ich Rattengift angewendet. Das Gift wirkt erst, wenn sich das Tier verletzt oder gebärt. Es verhindert die Blutgerinnung und die Tiere sterben am Blutverlust. Eine so vergiftete Maus hatte sich dann in die Nähe von der Katze meiner Schwiegermutter verirrt. Da sie gesundheitlich angeschlagen war, konnte diese reine Stubenkatze, die nie vorher eine Maus gesehen hatte, diese erlegen. Dumm nur, dass sie sie gefressen hat. Leider kam jede Hilfe für die Katze zu spät. Seit der Zeit habe ich eine Aversion gegen dieses Gift, auch wenn gegen Ratten sonst nichts hilft bis auf ein guter Terrier. Meine Schwiegermutter hat mir diesen unglückseligen Zufall zum Glück verziehen.
Nun könnte ich auch auf Mausefallen zurückgreifen. Das habe ich auch schon versucht, aber zum einen haue ich mir die Dinger ziemlich oft auf die eigenen Hände oder der Köder ist weg und die Maus auch. Für diese Form von Mäusedezimierung braucht man vermutlich ein Diplom, mit dem ich nicht dienen kann.
Meine Hunde, die auch Mäuse fangen können, sind in der Speisekammer allerdings überfordert. Da bräuchte es eine Katze, die ich leider nicht habe. In freier Wildbahn sind sie allerdings erfolgreich und somit Nahrungskonkurrent gegenüber unserem Rotmilan und dem Fuchs.
Die Packung Mausgift steht jetzt schon hier, aber ich habe sie noch nicht eingesetzt. Mäusegift setzt normalerweise sehr schnell ein und die Maus ist tot, bevor sie ihren Bau wieder aufsucht. Das hat den Vorteil, dass einem der Verwesungsgeruch erspart bleibt. Aber es hat den Nachteil, dass neugierige Hunde auf dem toten Tier rumkauen und sich auch vergiften. Im Moment traue ich den anderen Hausbewohnern noch nicht zu zuverlässig die Speisekammertür geschlossen zu halten, um jeden Hund-Maus-Kontakt zu vermeiden.
Vor Jahren, bevor ich Hunde hatte, habe ich Rattengift angewendet. Das Gift wirkt erst, wenn sich das Tier verletzt oder gebärt. Es verhindert die Blutgerinnung und die Tiere sterben am Blutverlust. Eine so vergiftete Maus hatte sich dann in die Nähe von der Katze meiner Schwiegermutter verirrt. Da sie gesundheitlich angeschlagen war, konnte diese reine Stubenkatze, die nie vorher eine Maus gesehen hatte, diese erlegen. Dumm nur, dass sie sie gefressen hat. Leider kam jede Hilfe für die Katze zu spät. Seit der Zeit habe ich eine Aversion gegen dieses Gift, auch wenn gegen Ratten sonst nichts hilft bis auf ein guter Terrier. Meine Schwiegermutter hat mir diesen unglückseligen Zufall zum Glück verziehen.
Nun könnte ich auch auf Mausefallen zurückgreifen. Das habe ich auch schon versucht, aber zum einen haue ich mir die Dinger ziemlich oft auf die eigenen Hände oder der Köder ist weg und die Maus auch. Für diese Form von Mäusedezimierung braucht man vermutlich ein Diplom, mit dem ich nicht dienen kann.
Meine Hunde, die auch Mäuse fangen können, sind in der Speisekammer allerdings überfordert. Da bräuchte es eine Katze, die ich leider nicht habe. In freier Wildbahn sind sie allerdings erfolgreich und somit Nahrungskonkurrent gegenüber unserem Rotmilan und dem Fuchs.
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Kurztrip nach Krakau
Man könnte ja meinen, weil wir in Mecklenburg-Vorpommern leben, wäre es ein Katzensprung nach Polen. Aber selbst die kürzeste Strecke nach "drüben" ist immer noch 400km lang. So war es auch kein so großer Unterschied gleich 780km bis nach Krakau zu fahren. Die Kinder mussten den Tierpark hüten und wir haben die drei großen K Polens, Kultur, Küche und Kaufen, genossen.
Der Rynek Glowny ist der große mittelalterliche Marktplatz von Krakau. Er hat eine Größe von 200 mal 200 Metern. Rundum befinden sich hauptsächlich Restaurants und Bars, aber auch Geschäfte. In der Mitte stehen die Tuchhallen, in denen sich kleine Verkaufsstände für Bernsteinschmuck, Mützen oder Souveniers befinden.
Hier fahren nur weiße Kutschen, die ein klappbares Verdeck haben. Die Pferde sehen gut und gesund aus. Die Hufe sind allerdings abendteuerlich beschlagen.
Auf dem Innenhof der Wawel - der großen mittelalterlichen Burganlage.
Im jüdischen Viertel - Kazimierz
Das Nordtor von Krakau. Mit einem Burggraben, der eines Drachen würdig ist.
Hier fahren nur weiße Kutschen, die ein klappbares Verdeck haben. Die Pferde sehen gut und gesund aus. Die Hufe sind allerdings abendteuerlich beschlagen.
Auf dem Innenhof der Wawel - der großen mittelalterlichen Burganlage.
Im jüdischen Viertel - Kazimierz
Das Nordtor von Krakau. Mit einem Burggraben, der eines Drachen würdig ist.
Montag, 5. Oktober 2015
Ausfahrt der IG Shetlandpony MV
Jedes Jahr am Tag der deutschen Einheit, macht die IG Shetlandpony MV eine Ausfahrt. Ungefähr vier Stunden mit einer Pause dazwischen geht es gemütlich im Schritt durch die schöne Landschaft. Ob mit oder ohne Gespann kann man dabei sein.
Hier sind die Fotos *KLICK*
Ich war ohne Gespann dabei und sehr froh darüber. Es ist nicht ganz einfach für die Ponys in der Reihe zu bleiben und dann auch noch ruhig dabei zu sein. Als Fahrer kommt man ein bisschen zum Schwatzen, aber dann muss man sich doch mehr um sein Gespann kümmern.
Eine schöne Veranstaltung!
Hier sind die Fotos *KLICK*
Ich war ohne Gespann dabei und sehr froh darüber. Es ist nicht ganz einfach für die Ponys in der Reihe zu bleiben und dann auch noch ruhig dabei zu sein. Als Fahrer kommt man ein bisschen zum Schwatzen, aber dann muss man sich doch mehr um sein Gespann kümmern.
Eine schöne Veranstaltung!
Freitag, 2. Oktober 2015
Kurzurlaub
Der Vorteil von einem armen Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern ist, dass es auch kostengünstigere Angebote gibt. Man muss ein bisschen gucken und darf nicht zu pingelig sein, aber es sind schöne Möglichkeiten dabei.
So hatte ich mit einer Freundin ein Wellnesswochenende im Hotel am Tierpark in Güstrow gebucht. Für 99,- Euro hatten wir zwei Übernachtungen, Halbpension, Eintritt in die Oase in Güstrow mit Massage und Sauna sowie eine Flasche Sekt.
Das Zimmer war gut. Das Essen war deftig und lecker und reichlich. Die Oase ist zwar zum Baden nur bedingt schön, aber sie hat ein gutes Trainingsbecken und eine sehr schöne Saunalandschaft. Die Massage war genial. Und Güstrows Innenstadt ist klein aber fein. Dazu gehörte natürlich ein Besuch im Güstrower Schloss. Und am Sonntag haben wir den Kurzurlaub mit einem Besuch im Natur- und Umweltpark gekrönt, zu dem wir noch verbilligten Eintritt bekamen.
Wir waren nicht nur erholt, wir hatten auch endlich ein paar kulturelle Punkte, die wir uns Beide schon länger vorgenommen hatten, abgehakt. Ich kann dieses Arrangement nur weiter empfehlen. Für das Geld war es wirklich spottbillig. Wenn es 50,- Euro mehr gekostet hätte, wäre es das immer noch wert gewesen.
So hatte ich mit einer Freundin ein Wellnesswochenende im Hotel am Tierpark in Güstrow gebucht. Für 99,- Euro hatten wir zwei Übernachtungen, Halbpension, Eintritt in die Oase in Güstrow mit Massage und Sauna sowie eine Flasche Sekt.
Das Zimmer war gut. Das Essen war deftig und lecker und reichlich. Die Oase ist zwar zum Baden nur bedingt schön, aber sie hat ein gutes Trainingsbecken und eine sehr schöne Saunalandschaft. Die Massage war genial. Und Güstrows Innenstadt ist klein aber fein. Dazu gehörte natürlich ein Besuch im Güstrower Schloss. Und am Sonntag haben wir den Kurzurlaub mit einem Besuch im Natur- und Umweltpark gekrönt, zu dem wir noch verbilligten Eintritt bekamen.
Wir waren nicht nur erholt, wir hatten auch endlich ein paar kulturelle Punkte, die wir uns Beide schon länger vorgenommen hatten, abgehakt. Ich kann dieses Arrangement nur weiter empfehlen. Für das Geld war es wirklich spottbillig. Wenn es 50,- Euro mehr gekostet hätte, wäre es das immer noch wert gewesen.
Dienstag, 15. September 2015
Landwirtschaftsmesse in Mühlengeez
Jedes Jahr im September findet die Mela in Mühlengeez bei Güstrow statt. Es ist die große Landwirtschaftsmesse für Mecklenburg-Vorpommern. Dort wird alles ausgestellt, was mit Land- oder Forstwirtschaft zu tun hat. Es gibt technische Geräte wie Trecker oder Melkmaschinen, man kann sich ausgestellte Haustiere (Rinder, Pferde, Schafe, Hasen, Hühner uvm.) ansehen, die Forstwirte veranstalten einen Wettbewerb und auch die Imker hatten ihre eigene Vorführung.
Ich bin am Freitag hin gefahren, da immer Freitags auch die Elitestutenschau gezeigt wird. Die Stuten, die in diesem Jahr die Kriterien für den Elitetitel bei der Begutachtung und der Leistungsprüfung geschafft haben, werden noch einmal im Stand, Schritt und Trab von einem Richterteam begutachtet, bewertet und dann eventuell mit dem Titel "Elite" oder "Staatsprämie" ausgezeichnet. Ganz klar, dass ich vor allem die Shetlandponys angesehen habe. Ich selbst hatte keine Stute dabei. Erst in zwei Jahren sind meine Stuten alt genüg, um sich für diese Titel zu bewerben. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Shetlandpony IG Mecklenburg Vorpommern.
Anschließend habe ich dann den Rest der Messe angesehen. Die anderen Tierschauen, sehe ich mir nicht mehr so an. Von Rindern und Schafen verstehe ich einfach zu wenig. Allerdings gibt es auch eine Rasseschau mit Bewertung bei den Kaninchenzüchtern und den Geflügelzüchtern. Statt dessen habe ich mich mit einem Halfter und ein paar neuen Torgriffen eingedeckt. Die kurze Bogenpeitsche zum Fahren war für meinen Geldbeutel zu viel. Bei der Straußenfarm Riederfelde habe ich ein bisschen Fleisch gekauft. Und dann habe ich noch Informationsmaterial gesammelt.
Sehr spannend ist das Statistikwerk der Landesregierung vom Amt für Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Gut gefallen hat mir die Zeitschrift vom Landfrauenverband. Ohne solche Messen würde man gar nicht wissen, was in diesem weitläufigen Land alles so engagiert geschafft wird. Ich hebe die meisten der Informationen auf. Wenn ich mal einen Spezialanbieter suche, dann kann ich zuerst regional gucken.
Ich bin am Freitag hin gefahren, da immer Freitags auch die Elitestutenschau gezeigt wird. Die Stuten, die in diesem Jahr die Kriterien für den Elitetitel bei der Begutachtung und der Leistungsprüfung geschafft haben, werden noch einmal im Stand, Schritt und Trab von einem Richterteam begutachtet, bewertet und dann eventuell mit dem Titel "Elite" oder "Staatsprämie" ausgezeichnet. Ganz klar, dass ich vor allem die Shetlandponys angesehen habe. Ich selbst hatte keine Stute dabei. Erst in zwei Jahren sind meine Stuten alt genüg, um sich für diese Titel zu bewerben. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Shetlandpony IG Mecklenburg Vorpommern.
Anschließend habe ich dann den Rest der Messe angesehen. Die anderen Tierschauen, sehe ich mir nicht mehr so an. Von Rindern und Schafen verstehe ich einfach zu wenig. Allerdings gibt es auch eine Rasseschau mit Bewertung bei den Kaninchenzüchtern und den Geflügelzüchtern. Statt dessen habe ich mich mit einem Halfter und ein paar neuen Torgriffen eingedeckt. Die kurze Bogenpeitsche zum Fahren war für meinen Geldbeutel zu viel. Bei der Straußenfarm Riederfelde habe ich ein bisschen Fleisch gekauft. Und dann habe ich noch Informationsmaterial gesammelt.
Sehr spannend ist das Statistikwerk der Landesregierung vom Amt für Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Gut gefallen hat mir die Zeitschrift vom Landfrauenverband. Ohne solche Messen würde man gar nicht wissen, was in diesem weitläufigen Land alles so engagiert geschafft wird. Ich hebe die meisten der Informationen auf. Wenn ich mal einen Spezialanbieter suche, dann kann ich zuerst regional gucken.
Donnerstag, 27. August 2015
Bienenwachs
Im letzten Winter sind meine Bienen verstorben. Das ist schon sehr traurig. Noch trauriger ist es, die Überreste zu "entsorgen". Die Beuten müssen wieder sauber gemacht werden und das Wachs gehört eingeschmolzen.
Mit dem Einschmelzen vom Wachs sollte man sich beeilen, sonst hat man die Maden der Wachsmotte in den Beuten. Die Wachsmotte ist an sich eine harmlose Nachtmotte. Ihre Maden allerdings ernähren sich von den zurück gelassenen Hüllen von Insektenpuppen. Und mit jedem Bienenschlupf bleibt in einer Wabe so eine Puppenhülle zurück. Viel Futter also für die Maden. Damit sie an diese Puppenhüllen kommen, vernichten sie auf dem Weg das Wabenwerk. Und das ist dann ärgerlich, weil dann nichts mehr übrig ist zum Einschmelzen.
Man kann das Wachs aus den Rähmchen im Kochtopf schmelzen. Das ist eine ziemliche Schweinerei, vor allem, wenn die Waben nicht frei von Honig sind. Die Mischung aus Wachs und Honig ist auch nur schwer vom Herd wieder runter zu bekommen. Dann gibt es noch Dampfwachsschmelzer. Man kann sie selbst bauen oder fertig kaufen. Allerdings sind die Kosten relativ hoch. Das lohnt sich nur bei großen Mengen.
Aus meiner Beute kamen aber nur 20 Rähmchen mit Wachs und ein paar davon waren von der Wachsmottenlarve auch schon durchlöchert. Die übrigen Waben habe ich dann der Reihe nach im Sonnenwachsschmelzer ausgeschmolzen. Dieser Sonnenwachsschmelzer ist ein Selbstbau eines Imkers und ich konnte ihn für 5,- Euro ergattern. Ein bisschen ausbürsten und neu gestrichen, sieht er wieder gut aus. Es passen genau zwei Rähmchen rein. Bei gutem Wetter wird er schräg in die Sonne gestellt. Die Hitze sammelt sich unter der Glasscheibe und das Wachs und der Honig laufen nach unten in die Auffangtöpfe. Die leeren Puppenhüllen bleiben zurück. Pro Tag bei über 25 Grad schafft man so zwei Waben. Die Rähmchen sind dann allerdings sehr sauber, wenn man sie wieder raus nimmt. Trotzdem werden sie von mir anschließend noch abgeflammt, damit sich garantiert keine Krankheitserreger dort halten können.
Wespen finden den Wachsschmelzer auch gut. Er ist nämlich nicht 100% dicht. Und so ist immer ein bisschen Honig raus getropft, was sie gesammelt haben. Da ich keine Bienen mehr auf dem Hof hatte, war das ungefährlich. Unschön ist es, wenn die Bienen in der Trachtenlücke den Sonnenwachsschmelzer befliegen, um Futter zu ergattern. So können sie leicht Krankheiten in den Bienenstock einschleppen.
Mit dem Einschmelzen vom Wachs sollte man sich beeilen, sonst hat man die Maden der Wachsmotte in den Beuten. Die Wachsmotte ist an sich eine harmlose Nachtmotte. Ihre Maden allerdings ernähren sich von den zurück gelassenen Hüllen von Insektenpuppen. Und mit jedem Bienenschlupf bleibt in einer Wabe so eine Puppenhülle zurück. Viel Futter also für die Maden. Damit sie an diese Puppenhüllen kommen, vernichten sie auf dem Weg das Wabenwerk. Und das ist dann ärgerlich, weil dann nichts mehr übrig ist zum Einschmelzen.
Man kann das Wachs aus den Rähmchen im Kochtopf schmelzen. Das ist eine ziemliche Schweinerei, vor allem, wenn die Waben nicht frei von Honig sind. Die Mischung aus Wachs und Honig ist auch nur schwer vom Herd wieder runter zu bekommen. Dann gibt es noch Dampfwachsschmelzer. Man kann sie selbst bauen oder fertig kaufen. Allerdings sind die Kosten relativ hoch. Das lohnt sich nur bei großen Mengen.
Aus meiner Beute kamen aber nur 20 Rähmchen mit Wachs und ein paar davon waren von der Wachsmottenlarve auch schon durchlöchert. Die übrigen Waben habe ich dann der Reihe nach im Sonnenwachsschmelzer ausgeschmolzen. Dieser Sonnenwachsschmelzer ist ein Selbstbau eines Imkers und ich konnte ihn für 5,- Euro ergattern. Ein bisschen ausbürsten und neu gestrichen, sieht er wieder gut aus. Es passen genau zwei Rähmchen rein. Bei gutem Wetter wird er schräg in die Sonne gestellt. Die Hitze sammelt sich unter der Glasscheibe und das Wachs und der Honig laufen nach unten in die Auffangtöpfe. Die leeren Puppenhüllen bleiben zurück. Pro Tag bei über 25 Grad schafft man so zwei Waben. Die Rähmchen sind dann allerdings sehr sauber, wenn man sie wieder raus nimmt. Trotzdem werden sie von mir anschließend noch abgeflammt, damit sich garantiert keine Krankheitserreger dort halten können.
Wespen finden den Wachsschmelzer auch gut. Er ist nämlich nicht 100% dicht. Und so ist immer ein bisschen Honig raus getropft, was sie gesammelt haben. Da ich keine Bienen mehr auf dem Hof hatte, war das ungefährlich. Unschön ist es, wenn die Bienen in der Trachtenlücke den Sonnenwachsschmelzer befliegen, um Futter zu ergattern. So können sie leicht Krankheiten in den Bienenstock einschleppen.
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