Im letzten Winter sind meine Bienen verstorben. Das ist schon sehr traurig. Noch trauriger ist es, die Überreste zu "entsorgen". Die Beuten müssen wieder sauber gemacht werden und das Wachs gehört eingeschmolzen.
Mit dem Einschmelzen vom Wachs sollte man sich beeilen, sonst hat man die Maden der Wachsmotte in den Beuten. Die Wachsmotte ist an sich eine harmlose Nachtmotte. Ihre Maden allerdings ernähren sich von den zurück gelassenen Hüllen von Insektenpuppen. Und mit jedem Bienenschlupf bleibt in einer Wabe so eine Puppenhülle zurück. Viel Futter also für die Maden. Damit sie an diese Puppenhüllen kommen, vernichten sie auf dem Weg das Wabenwerk. Und das ist dann ärgerlich, weil dann nichts mehr übrig ist zum Einschmelzen.
Man kann das Wachs aus den Rähmchen im Kochtopf schmelzen. Das ist eine ziemliche Schweinerei, vor allem, wenn die Waben nicht frei von Honig sind. Die Mischung aus Wachs und Honig ist auch nur schwer vom Herd wieder runter zu bekommen. Dann gibt es noch Dampfwachsschmelzer. Man kann sie selbst bauen oder fertig kaufen. Allerdings sind die Kosten relativ hoch. Das lohnt sich nur bei großen Mengen.
Aus meiner Beute kamen aber nur 20 Rähmchen mit Wachs und ein paar davon waren von der Wachsmottenlarve auch schon durchlöchert. Die übrigen Waben habe ich dann der Reihe nach im Sonnenwachsschmelzer ausgeschmolzen. Dieser Sonnenwachsschmelzer ist ein Selbstbau eines Imkers und ich konnte ihn für 5,- Euro ergattern. Ein bisschen ausbürsten und neu gestrichen, sieht er wieder gut aus. Es passen genau zwei Rähmchen rein. Bei gutem Wetter wird er schräg in die Sonne gestellt. Die Hitze sammelt sich unter der Glasscheibe und das Wachs und der Honig laufen nach unten in die Auffangtöpfe. Die leeren Puppenhüllen bleiben zurück. Pro Tag bei über 25 Grad schafft man so zwei Waben. Die Rähmchen sind dann allerdings sehr sauber, wenn man sie wieder raus nimmt. Trotzdem werden sie von mir anschließend noch abgeflammt, damit sich garantiert keine Krankheitserreger dort halten können.
Wespen finden den Wachsschmelzer auch gut. Er ist nämlich nicht 100% dicht. Und so ist immer ein bisschen Honig raus getropft, was sie gesammelt haben. Da ich keine Bienen mehr auf dem Hof hatte, war das ungefährlich. Unschön ist es, wenn die Bienen in der Trachtenlücke den Sonnenwachsschmelzer befliegen, um Futter zu ergattern. So können sie leicht Krankheiten in den Bienenstock einschleppen.
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Donnerstag, 27. August 2015
Freitag, 21. August 2015
Pony Ausbildung
Ich habe hier unglaubliche 10 Pferde und Ponys stehen. Wobei in der Definition nur eines davon ein Pferd mit 165cm Stockmaß ist - die anderen liegen alle unter 148cm Stockmaß und gelten somit als Ponys. Und jedes dieser Ponys braucht ein bisschen mehr oder weniger Ausbildung. Das ist gar nicht so einfach und alleine nicht unbedingt machbar. Es wäre toll, wenn ich Kinder, Jugendliche oder Erwachsene finden würde, die mir dabei helfen könnten. Es ist nämlich schon hilfreich, wenn jemand mit den Ponys spazieren geht, sie putzt oder vielleicht sogar mit ihnen im Longierzirkel arbeitet.
Aktuell ist neben der Ausbildung von Luna noch Penelope dran. Ihre Grundausbildung im Reiten hat sie erhalten. Da sie mit ihren 122cm Stockmaß ja relativ klein ist, wird sie nur selten geritten. Es wird also Zeit ihr was anderes beizubringen. Und deswegen soll sie auch mal vor die Kutsche.
Wir fangen klein an:
Das Geschirr kennt sie schon länger. Und auch am Boden fahren ist nichts neues für sie. Jetzt sind die Stränge mit dran. Und die haben wir mit Schwerlastbändern verlängert. Da wird dann ein großer Autoreifen eingehängt. Das Ziehen hat sie schon verstanden. Jetzt geht es um die Gelassenheit, wenn die Stränge hinten an die Beine kommen. Da darf sie dann nicht wie gewohnt ausweichen, sondern muss sich dagegen lehnen. Beim Fahren ist eben so einiges anders als beim Reiten.
Bei meinen Shetlandponys bin ich es gewohnt, dass die das ziemlich schnell verstehen. Vielleicht ist es ihnen auch einfach zu blöd auszuweichen. Bei dem Lewitzerchen ist es nicht ganz so einfach. Sie versucht den Kontakt mit den Strängen zu vermeiden oder weich ihnen aus. An der Kutsche selbst wäre es ein bisschen anders. Dort kann sie nicht ausweichen, weil sie gleichzeitig an der Deichsel festgemacht ist. Mit dem freien Reifen hinter sich, kann man schon mal Vermeidungshaltung annehmen.
Aber gerade weil sie alles nicht so selbstverständlich hin nimmt, macht es viel Spaß mit ihr zu arbeiten. Sie denkt mit und ist sehr bereit was Neues zu lernen. Vielleicht ist es ja doch bald möglich sie anzuspannen.
Aktuell ist neben der Ausbildung von Luna noch Penelope dran. Ihre Grundausbildung im Reiten hat sie erhalten. Da sie mit ihren 122cm Stockmaß ja relativ klein ist, wird sie nur selten geritten. Es wird also Zeit ihr was anderes beizubringen. Und deswegen soll sie auch mal vor die Kutsche.
Wir fangen klein an:
Das Geschirr kennt sie schon länger. Und auch am Boden fahren ist nichts neues für sie. Jetzt sind die Stränge mit dran. Und die haben wir mit Schwerlastbändern verlängert. Da wird dann ein großer Autoreifen eingehängt. Das Ziehen hat sie schon verstanden. Jetzt geht es um die Gelassenheit, wenn die Stränge hinten an die Beine kommen. Da darf sie dann nicht wie gewohnt ausweichen, sondern muss sich dagegen lehnen. Beim Fahren ist eben so einiges anders als beim Reiten.
Bei meinen Shetlandponys bin ich es gewohnt, dass die das ziemlich schnell verstehen. Vielleicht ist es ihnen auch einfach zu blöd auszuweichen. Bei dem Lewitzerchen ist es nicht ganz so einfach. Sie versucht den Kontakt mit den Strängen zu vermeiden oder weich ihnen aus. An der Kutsche selbst wäre es ein bisschen anders. Dort kann sie nicht ausweichen, weil sie gleichzeitig an der Deichsel festgemacht ist. Mit dem freien Reifen hinter sich, kann man schon mal Vermeidungshaltung annehmen.
Aber gerade weil sie alles nicht so selbstverständlich hin nimmt, macht es viel Spaß mit ihr zu arbeiten. Sie denkt mit und ist sehr bereit was Neues zu lernen. Vielleicht ist es ja doch bald möglich sie anzuspannen.
Freitag, 14. August 2015
Mit dem Tinker durchs Tor
Ich tue mir mit meinem Tinker Luna ja nicht ganz so einfach. Irgendwie ist sie so viel größer als meine Shetlandponys. Außerdem denke ich oft: Ich will sie nicht kaputt machen.
Luna ist mit 6 Monaten bei mir eingezogen. Bis jetzt hatte ich diverse Shetlandponys aufgezogen und eine kleine Lewitzerstute. Jetzt wollte ich sehen, ob ich das auch mit einem größeren Pferd kann. Und vielleicht kann ich sie sogar reiten. Ich bin ein schlechter Reiter und eigentlich ist dann ein Jungpferd keine so gute Idee. Aber da ich einige Erfahrung mit Pferden habe, wenn auch mit kleineren Exemplaren, hatte ich beschlossen es auszuprobieren.
Inzwischen haben wir ja schon einige Problemchen gemeistert. Wir können Hufe geben, folgen und auch ein bisschen ausweichen. Sie kommt gerne, mag Menschen, ist neugierig und interessiert und arbeitet mit. Bis hier hin habe ich nach meiner Meinung alles richtig gemacht. Denn das ist es, was ich von einem Dreijährigen verlange.
Nur ein Problem plagt mich noch - ich möchte mit Luna spazieren gehen. Zuerst mit Pferdegesellschaft und dann auch ohne. Ohne Pferdegesellschaft nur mit den Menschen zu gehen, sollte in den Genen von Tinkern vorhanden sein - also eine gewisse Unabhängigkeit. Wir haben diverse Führübungen am Boden gemacht und uns so ziemlich gut kennen gelernt. Jetzt geht es raus. Zwei Probleme habe ich dabei - das erste ist das allgegenwärtige Gras und das zweite ist der Moment, wo sich Luna erschreckt.
Das mit dem Gras werde ich mir mit Respekt einfordern erarbeiten. Wir werden immer ein bisschen Probleme damit haben, aber ich möchte doch erreichen, dass Halfter, Strick und Gerte ihr mitteilen - Gras fressen ist nicht angesagt.
An die Schreck-Momente muss ich mich allerdings gewöhnen, ruhig bleiben und eine gewisse Selbstverständlichkeit in mir drin erreichen. Sie wird sich immer irgendwann, irgendwo vor irgendwas erschrecken. Sie ist ein Pferd. Die machen so etwas. Auf meine Reaktion kommt es an. Gar nicht so einfach so ein Training für mich. Und ich würde mich da gerne drum drücken, denn im Moment erschrecke ich mich selbst jedes Mal.
Was für ein Glück, dass das Pferd so cool ist:
Luna ist mit 6 Monaten bei mir eingezogen. Bis jetzt hatte ich diverse Shetlandponys aufgezogen und eine kleine Lewitzerstute. Jetzt wollte ich sehen, ob ich das auch mit einem größeren Pferd kann. Und vielleicht kann ich sie sogar reiten. Ich bin ein schlechter Reiter und eigentlich ist dann ein Jungpferd keine so gute Idee. Aber da ich einige Erfahrung mit Pferden habe, wenn auch mit kleineren Exemplaren, hatte ich beschlossen es auszuprobieren.
Inzwischen haben wir ja schon einige Problemchen gemeistert. Wir können Hufe geben, folgen und auch ein bisschen ausweichen. Sie kommt gerne, mag Menschen, ist neugierig und interessiert und arbeitet mit. Bis hier hin habe ich nach meiner Meinung alles richtig gemacht. Denn das ist es, was ich von einem Dreijährigen verlange.
Nur ein Problem plagt mich noch - ich möchte mit Luna spazieren gehen. Zuerst mit Pferdegesellschaft und dann auch ohne. Ohne Pferdegesellschaft nur mit den Menschen zu gehen, sollte in den Genen von Tinkern vorhanden sein - also eine gewisse Unabhängigkeit. Wir haben diverse Führübungen am Boden gemacht und uns so ziemlich gut kennen gelernt. Jetzt geht es raus. Zwei Probleme habe ich dabei - das erste ist das allgegenwärtige Gras und das zweite ist der Moment, wo sich Luna erschreckt.
Das mit dem Gras werde ich mir mit Respekt einfordern erarbeiten. Wir werden immer ein bisschen Probleme damit haben, aber ich möchte doch erreichen, dass Halfter, Strick und Gerte ihr mitteilen - Gras fressen ist nicht angesagt.
An die Schreck-Momente muss ich mich allerdings gewöhnen, ruhig bleiben und eine gewisse Selbstverständlichkeit in mir drin erreichen. Sie wird sich immer irgendwann, irgendwo vor irgendwas erschrecken. Sie ist ein Pferd. Die machen so etwas. Auf meine Reaktion kommt es an. Gar nicht so einfach so ein Training für mich. Und ich würde mich da gerne drum drücken, denn im Moment erschrecke ich mich selbst jedes Mal.
Was für ein Glück, dass das Pferd so cool ist:
Dienstag, 28. Juli 2015
Jakobskreuzkraut
Jetzt blüht es wieder - leider überall - das Jakobskreuzkraut.
Das Problem des Jakobskreuzkrautes war noch vor ein paar Jahren vollkommen unbekannt. Die mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird, hatte einen Nischenplatz in der deutschen Landschaft. Doch in den letzten Jahren hat sich das Kraut explosionsartig ausgebreitet. Niemand kann genau sagen, wie das passiert ist, aber es wird vermutet, dass zum einen das späte Mähen der von der EU geförderten Brachflächen schuld ist und zum anderen die Tatsache, dass Jakobskreuzkraut angeblich von der DB mit Vorliebe an den Bahndämmen gesäht worden ist.
Die Brachflächen werden von der EU nicht mehr gefördert und viele sind inzwischen umgebrochen worden. Auch Bahndämme gibt es nicht überall und nicht alle sind eingesät worden, trotzdem verbreitet sich das Jakobskreuzkraut immer noch. Es schein seine Nische auf allen Flächen zu finden, die nicht im Juni und Juli regelmäßig gemäht werden. In dieser Zeit schießt die Pflanze in die Höhe, bis sie jetzt Ende Juli blüht und unglaublich viel Saat produziert, um sich zu verbreiten. Dabei kann sie sich problemlos gegen andere Pflanzen durchsetzen und wächst trotz Mähens aufgrund ihrer Wurzelstruktur auch noch mehrere Jahre wieder nach. So kommt es, dass man die Pflanze an spät gemähten Straßenrändern, auf Brachflächen und vor allem auf Pferdekoppeln sieht.
Der NABU meint, es wäre alles nicht so schlimm. Immerhin bietet das Jakobskreuzkraut der Raupe des Bärenspinners die Nahrungsgrundlage. Und der Bärenspinner - ein ausgesprochen schöner roter Schmetterling - ist ziemlich selten. Die Raupe des Bärenspinners ist übrigens schwarz-gelb geringelt wie eine Wespe.
Aber die Naturschutzflächen, die mit Jakobskreuzkraut bewachsen sind, machen Imkern Probleme, deren Bienen die Nektarquelle nutzen und damit auch das Gift (Pyrrolizidinalkaloide) in den Honig eintragen. Ist das Feld groß und ertragsreich, kann es sein, dass der Honig aufgrund der Giftbelastung entsorgt werden muss.
Noch dramatischer ist allerdings die Unkenntnis der Tierhalter, die ihre Pferde, Rinder, Schafe oder Ziegen auf solchen Flächen fressen lassen oder womöglich Heu von solchen Flächen beziehen. Im Normalfall wird das Jakobskreuzkraut von den Pflanzenfressern gemieden. Es schmeckt sehr bitter. Doch wenn die Fläche abgegrast ist, dann wird es auch gefressen. Im Heu verliert die Pflanze ihre Bitterstoffe und wird ungefragt mit gefressen. Auch wenn ein Großpferd 3kg von der frischen Pflanze fressen muss, um zu sterben, so genügen doch kleine Mengen, um die Leber nachhaltig zu schädigen. Das kranke, leistungsarme Tier stellt dann den Tierarzt vor ein Rätsel und eine Heilung ist nur schwer zu erziehlen.
Deswegen ist die Aufklärung wichtig. Nicht jede Jakobskreuzkrautpflanze am Wegesrand muss vernichtet werden, aber große, jetzt gelbblühende, Flächen müssen häufiger gemäht oder sogar umgebrochen werden. Tiere sollten auf solchen Weiden nicht stehen und auch Heu darf man von solchen Koppeln nicht machen.
Bitte klärt auf und sagt es weiter. Hilfreiche Informationen gibt es auf der Seite: http://www.ak-kreuzkraut.de/
Mittwoch, 15. Juli 2015
Hitze auf dem Paddock
Inzwischen ist es ja wieder abgekühlt, aber ein paar Tage war es schon mächtig war gewesen. Wir leiden ja schon unter der Hitze, aber wenn man bedenkt, dass Pferde eine Wohlfühltemperatur von ca. 5 Grad Celsius haben, dann ist ihnen den Wärme noch unangenehmer. Zwar können auch Pferde sich anpassen, aber die starken Temperaturwechsel machen ihnen auch zu schaffen. Pferde, die ständig mit hohen Temperaturen leben, sind besser angepasst.
Hier in der Türkei:
Nur so nebenbei bemerkt: Dort standen nur Hengste. Die wurden zum Kinderreiten verwendet. Sie bekamen Melonen zu fressen, kaum Heu.
Meine dreijährige Tinkerstute habe ich an dem Tag nicht gestresst. Sie ist sowieso noch nicht eingeritten. Wir sind noch bei der Bodenarbeit. Außerdem geht es viel um Gelassenheitstraining. Die Hitze bot die Möglichkeit sie mal mit Wasser zu übergießen. Mit der Gießkanne habe ich sie über den ganzen Rücken nass machen können. Sie hat sich regelrecht hin gedreht, damit ich weiter mache.
Am nächsten Tag war das übrigens vorbei, obwohl es immer noch so warm war. Da hatte sie auf die Gießkanne keine Lust mehr und wollte sich nicht mal die Beine angießen lassen. Ob ich wohl am Vortag übertrieben habe? Ich nehme es mit Gelassenheit. Die Gießkanne halte ich ihr jetzt regelmäßig unter die Nase, damit sie keine Angst davor bekommt. Sie dreht immer noch den Kopf weg und geht ein paar Schritte weiter. Ja - so ein Pferdekopf verzeit alles, aber vergisst nicht so schnell.
Montag, 22. Juni 2015
Neuigkeiten aus der Shettyzucht
Huch?!? Schon Ende Juni?
Irgendwie war die Zeit jetzt schnell rum. Ich hatte viel Arbeit und in meiner Freizeit viel mit den Ponys zu tun. Vier Stuten habe ich von vier verschiedenen Hengsten decken lassen. Das war auch eine organisatorische Leistung, denn jeder Hengst steht woanders.
Das ist der Amor II. Er hat meine Ratiena gedeckt. Sie wird im nächsten Jahr das erste Fohlen bekommen. Meine Staatsprämienstute Xandra wurde von Chris gedeckt. Da habe ich leider kein Bild. Nadezda habe ich wieder zu Xenthe auf die Koppel gebracht. Und meine Lewitzer Stute Penelope wird diese Woche als Letzte noch von Monty gedeckt. Jetzt hilft nur noch Daumen drücken, damit wir im nächsten Jahr mit 4 gesunden Fohlen beglückt werden.
Am 20.06.15 war die Shetlandpony Fohlenschau. Ich hatte dieses Jahr nur ein Fohlen, was ich vorstellen konnte. Nadezda hat mir ein wundervolles Stutfohlen vom Xenthe geschenkt.
Das kleine Wunderwerk hat den Namen Gruhles Xanthi bekommen. Das ist neugriechisch und heißt "Die Blonde". Xandra war zwar vom Bernado gedeckt gewesen, aber sie hatte leider nicht aufgenommen. Der Hengst ist traurigerweise im Februar auch noch eingegangen.
Xanthi musste gleich nach ihrer Geburt schon verdammt viel rennen. Die Mutter war sehr unruhig gewesen und ist ständig über die Koppel gelaufen. Klein-Xanthi musste immer mit. Neben ihrem korrekten Körperbau hat vielleicht genau das dazu geführt, dass sie sich auf der Fohlenschau von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie wurde unter ca. 20 Stutfohlen das beste Fohlen und bekam einen Pokal. Das ist übrigens der erste Pokal, den ich überhaupt bekommen habe.
Irgendwie war die Zeit jetzt schnell rum. Ich hatte viel Arbeit und in meiner Freizeit viel mit den Ponys zu tun. Vier Stuten habe ich von vier verschiedenen Hengsten decken lassen. Das war auch eine organisatorische Leistung, denn jeder Hengst steht woanders.
Das ist der Amor II. Er hat meine Ratiena gedeckt. Sie wird im nächsten Jahr das erste Fohlen bekommen. Meine Staatsprämienstute Xandra wurde von Chris gedeckt. Da habe ich leider kein Bild. Nadezda habe ich wieder zu Xenthe auf die Koppel gebracht. Und meine Lewitzer Stute Penelope wird diese Woche als Letzte noch von Monty gedeckt. Jetzt hilft nur noch Daumen drücken, damit wir im nächsten Jahr mit 4 gesunden Fohlen beglückt werden.
Am 20.06.15 war die Shetlandpony Fohlenschau. Ich hatte dieses Jahr nur ein Fohlen, was ich vorstellen konnte. Nadezda hat mir ein wundervolles Stutfohlen vom Xenthe geschenkt.
Das kleine Wunderwerk hat den Namen Gruhles Xanthi bekommen. Das ist neugriechisch und heißt "Die Blonde". Xandra war zwar vom Bernado gedeckt gewesen, aber sie hatte leider nicht aufgenommen. Der Hengst ist traurigerweise im Februar auch noch eingegangen.
Xanthi musste gleich nach ihrer Geburt schon verdammt viel rennen. Die Mutter war sehr unruhig gewesen und ist ständig über die Koppel gelaufen. Klein-Xanthi musste immer mit. Neben ihrem korrekten Körperbau hat vielleicht genau das dazu geführt, dass sie sich auf der Fohlenschau von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie wurde unter ca. 20 Stutfohlen das beste Fohlen und bekam einen Pokal. Das ist übrigens der erste Pokal, den ich überhaupt bekommen habe.
Freitag, 24. April 2015
Ausflug mit der Kutsche
Jeden Samstag eröffnet das Papaver Hofcafe seine Türen.
Zu einem leckeren Kaffee gibt es dort selbst gebackenen Kuchen. Jeden Samstag ist es eine andere Sorte und alle sind sehr lecker!
Das Cafe ist nicht weit weg von mir. Ca. 4km kann man zu Fuß oder eben auch mit der Kutsche bewältigen. Die Frage war nur noch, ob die Ponys dort unterkommen. Die Besitzerin war sehr hilfsbereit und so standen meine Ponys abgeschirrt im Vorgarten und haben beim Düngen des Rasens geholfen.
Mit meinen Ponys kann man glücklicherweise solche lustigen Dinge anstellen. Aber nach einer Stunde wurden sie auch unruhig und das Gras kürzer. Da haben wir wieder angespannt und sind noch eine Runde extra um den Klinker See gefahren und dann nach Ruthenbek rüber und nach zwei Stunden im flotten Trab waren wir wieder zu Hause.
Zu einem leckeren Kaffee gibt es dort selbst gebackenen Kuchen. Jeden Samstag ist es eine andere Sorte und alle sind sehr lecker!
Das Cafe ist nicht weit weg von mir. Ca. 4km kann man zu Fuß oder eben auch mit der Kutsche bewältigen. Die Frage war nur noch, ob die Ponys dort unterkommen. Die Besitzerin war sehr hilfsbereit und so standen meine Ponys abgeschirrt im Vorgarten und haben beim Düngen des Rasens geholfen.
Mit meinen Ponys kann man glücklicherweise solche lustigen Dinge anstellen. Aber nach einer Stunde wurden sie auch unruhig und das Gras kürzer. Da haben wir wieder angespannt und sind noch eine Runde extra um den Klinker See gefahren und dann nach Ruthenbek rüber und nach zwei Stunden im flotten Trab waren wir wieder zu Hause.
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