Jetzt haben wir nach dem langen Sommer doch endlich das trübe Herbstwetter erreicht. An so einem Tag wie heute, wo das Grau gar nicht enden will und es draußen kalt und feucht ist, bleibt man eigentlich lieber im Haus. Aber auf dem Land gibt es immer auch draußen was zu tun. Die Tiere brauchen Futter und Wasser und die Blätter sind immer noch nicht alle zusammen geharkt.
Außerdem ist Bewegung draußen selbst bei diesem Wetter gut für den Kopf. Viele Menschen fühlen sich jetzt schlapp und antriebslos. Durch den Mangel an Licht, der durch den ständigen Aufenthalt in geschlossenen Räumen noch verstärkt wird, werden diverse Hormone in zu geringer Menge produziert und es kommt zu depressiven Verstimmungen. Dagegen hilft die Bewegung draußen so lange es wenigstens ein bisschen hell ist. Denn selbst an so einem nebeligen grauen Tag ist das Licht draußen heller als bei jeder Lampe.
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Dienstag, 25. November 2014
Montag, 24. November 2014
Papaver - Hofladen
Am Wochenende hat dann auch noch der neue Hofladen von Katrin aufgemacht. Hauptsächlich Marmeladen, Gelees und Schnaps wird dort verkauft. Aber es gibt auch handgemachte Seifen, Duftsteine, Kränze oder Schmalzfleisch (wenn denn was da ist, weil das immer schnell weg ist).
http://www.voelzer-papaver.de/
Nachdem ich am Samstag den Glühwein dort genossen habe, bin ich am Sonntag noch einmal bei bestem Ponywetter mit der Kutsche vorbei gefahren. Artos, mein Kromi, war dann auch dabei als mein Beifahrer.
http://www.voelzer-papaver.de/
Nachdem ich am Samstag den Glühwein dort genossen habe, bin ich am Sonntag noch einmal bei bestem Ponywetter mit der Kutsche vorbei gefahren. Artos, mein Kromi, war dann auch dabei als mein Beifahrer.
Samstag, 22. November 2014
Lewitznetzwerk
Gestern war die erste Sitzung des Lewitznetzwerk e.V. an der ich teilgenommen habe. Auch wenn ich beruflich und mit meinen Hobbys eigentlich schon ausgelastet sein sollte, finde ich ehrenamtliches Engagement wichtig. Und das Lewitznetzwerk hat sich dem Schutz des Naturschutzgebietes Lewitz verschrieben und das finde ich eine gute Sache.
http://www.lewitznetzwerk.de/
Ich wohne ja am Rand der Lewitz und liebe diese Landschaft, die früher ein großes Moorgebiet gewesen ist, dass nach dem zweiten Weltkrieg entwässert wurde.
Es ist ein ganz junger Verein von verschiedenen Menschen, die sich zusammengefunden haben, wie es darum ging die Eichen, die an der Müritz-Elde-Wasserstraße stehen, zu retten. Durch eine Erneuerung des Dammes war ursprünglich beschlossen worden die Eichen alle zu fällen, weil es die Arbeiten vereinfachen würde. Durch das Engagement des Vereins werden jetzt diverse Eichen stehen bleiben dürfen.
Neue Projekte sind im Verein noch nicht angedacht, auch weil noch Mitglieder fehlen. Aber die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, sind mir sehr sympathisch und ich freue mich darüber, dass ich nun immer aktuelle Informationen zur Lewitz und den dortigen Geschehnissen habe.
Das Foto ist ein Detail aus der Gemäldetapete im Versammlungsraum des Jagdschlosses Friedrichsmoor.
http://www.jagdschloss-friedrichsmoor.de/
http://www.lewitznetzwerk.de/
Ich wohne ja am Rand der Lewitz und liebe diese Landschaft, die früher ein großes Moorgebiet gewesen ist, dass nach dem zweiten Weltkrieg entwässert wurde.
Das Gebiet der Lewitz erstreckt sich im Südwesten Mecklenburgs südlich von Schwerin zwischen den Orten Crivitz, Parchim, Neustadt-Glewe und Banzkow. Die flächenmäßige Ausdehnung beträgt etwa 16.800 Hektar. Die Landschaft wird von der Elde, deren ursprüngliches Flussbett in Teilen erhalten ist, deren kanalisiertem Verlauf, der Müritz-Elde-Wasserstraße (MEW), dem Störkanal, der hier in die MEW mündet, dem Neuen Kanal und dem Brenzer Kanal durchflossen. Die unter Landschaftsschutz gestellte Lewitz ist von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogen. Zu den stehenden Gewässern zählen die unter Naturschutz gestellten, ausgedehnten Friedrichsmoorer und Neuhöfer Karpfenteiche nördlich von Neustadt-Glewe und der Neustädter See.Quelle Wikipedia
Innerhalb der Lewitz befinden sich die Naturschutzgebiete Klinker Plage, Fischteiche in der Lewitz, Friedrichsmoor und Töpferberg
Es ist ein ganz junger Verein von verschiedenen Menschen, die sich zusammengefunden haben, wie es darum ging die Eichen, die an der Müritz-Elde-Wasserstraße stehen, zu retten. Durch eine Erneuerung des Dammes war ursprünglich beschlossen worden die Eichen alle zu fällen, weil es die Arbeiten vereinfachen würde. Durch das Engagement des Vereins werden jetzt diverse Eichen stehen bleiben dürfen.
Neue Projekte sind im Verein noch nicht angedacht, auch weil noch Mitglieder fehlen. Aber die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, sind mir sehr sympathisch und ich freue mich darüber, dass ich nun immer aktuelle Informationen zur Lewitz und den dortigen Geschehnissen habe.
Das Foto ist ein Detail aus der Gemäldetapete im Versammlungsraum des Jagdschlosses Friedrichsmoor.
http://www.jagdschloss-friedrichsmoor.de/
Donnerstag, 20. November 2014
Artos
Artos vom Heider Wasserturm
Der kleine Rüde ist ein waschechter Rassehund mit Stammbaum, der sogar vom VDH anerkannt ist. Wer sich ein bisschen mit Hundezucht und Rassen beschäftigt hat, der weiß, dass ich das auch ein bisschen ironisch meine. Die Hundezucht ist ja nicht staatliche geregelt und so kochen verschiedene Verbände ihr eigenes Süppchen. Der bekannteste und größte Verband ist jedenfalls der VDH.
Und die Rasse heißt Kromfohrländer. Ein terriergroßer Hund, der als Begleithund mit wenig Jagdtrieb gezüchtet wird. Es gibt ihn glatt langhaarig, glatt kurzhaarig und rauhhaarig. Und als nicht langweiligen Begleithund habe ich mir die Rasse ausgesucht. Genau das ist Artos auch. Mit seiner Größe von ca. 40cm Schulterhöhe ist er überall gerne willkommen. Er kläfft, wenn Menschen auf unseren Hof kommen, aber er bleibt ruhig, wenn sich sonst nichts tut. Er fetzt gerne über die Wiesen und riecht an allem, aber er lässt sich sehr gut abrufen und hat wenig Interesse am Verfolgen von anderen Tieren. Nicht, dass er es nie macht, aber er ist wirklich gut zu kontrollieren. Er braucht Bewegung, aber ich muss nicht täglich unzählige Kilometer mit dem Rad fahren oder mir tausende von Spielen ausdenken, damit er ausgelastet und zufrieden ist.
Und ja - er hat auch Macken. ;-) Aber dazu ein anderes Mal.
Dienstag, 18. November 2014
Ehrenamtlich unterwegs
Als Züchter von Shetlandponys bin ich auch Mitlgied in der Interessengemeinschaft Shetlandpony e.V. Das ist keine Pflicht. Man kann die Ponys auch ohne die Mitgliedschaft züchten - nur in einem Pferdezuchtverband muss man Mitglied sein, wenn das Pferd Zuchtpapiere bekommen soll. Wer darauf keinen Wert legt, der braucht auch das nicht. Auch ohne Mitgliedschaft in einem Verband, stellt einem jeder Pferdezuchtverband Papiere für sein Pferd aus. Diese Papiere inklusive eines Chip sind seit 2000 vorgeschrieben. Wenn man kein Mitglied im Zuchtverband ist, steht allerdings auch nie eine Abstammung in den Papieren, selbst wenn man sie kennt.
Wie jeder Verein, hält auch die Shetlandpony IG zwei Mal im Jahr eine Mitgliederversammlung ab. Dieses Jahr waren wir in Gotthun in der Pension mit Restaurant Müritzblick
Müritzblick Gotthun
Nun sind diese Veranstaltungen immer spannend. Die Mitglieder des Vereins sind auch nett und interessiert. Das ist ja nicht selbstverständlich, wenn da so ein Präsident erzählt, was der Verein über das Jahr geleistet hat. Aber ohne Lacher geht es da nie ab. Die beste Nachricht war, dass es endlich eine Homepage für die IG geben wird. Noch ist sie in Bearbeitung, aber mit ein bisschen Glück werden ich sie noch dieses Jahr posten können.
Wie jeder Verein, hält auch die Shetlandpony IG zwei Mal im Jahr eine Mitgliederversammlung ab. Dieses Jahr waren wir in Gotthun in der Pension mit Restaurant Müritzblick
Müritzblick Gotthun
Nun sind diese Veranstaltungen immer spannend. Die Mitglieder des Vereins sind auch nett und interessiert. Das ist ja nicht selbstverständlich, wenn da so ein Präsident erzählt, was der Verein über das Jahr geleistet hat. Aber ohne Lacher geht es da nie ab. Die beste Nachricht war, dass es endlich eine Homepage für die IG geben wird. Noch ist sie in Bearbeitung, aber mit ein bisschen Glück werden ich sie noch dieses Jahr posten können.
Donnerstag, 13. November 2014
A 14
Nicht weit weg, aber auch nicht gerade auf meinen Fahrtrouten liegt die Baustelle A14. Manchmal komme ich über die Brücke bei Wöbbelin und kann ein Blick auf das geordnete Chaos werfen, dass sich dort unten abspielt. Was anfangs eine riesige Schneise im Wald gewesen ist, sieht jetzt immerhin aus wie eine Sandrennbahn. Im Moment ist eine Menge Gewusel und noch mehr LKW Verkehr dort unten auf der Strecke. Als Ab-und-An-Zuschauer der ganzen Sache, fragt man sich, ob die dort alle wissen was sie tun, aber es ist jedenfalls was zu sehen.
Ich finde die Autobahn gut, auch wenn sie eine dicke Schneise durchs Land schneidet. Sie bildet eine ähnliche Grenze wie ein großer Fluss - nur die Vögel kommen rüber. Glücklicherweise haben das inzwischen auch andere Leute erkannt und es werden immer mehr Wildbrücken gebaut.
Bis Ende 2015 soll dieser Teilabschnitt der Autobahn fertig sein. Hoffentlich gibt es dann einen Fußgängertag für die Strecke. Den werde ich dann nutzen. Wenn ich erst das eine oder andere Mal über die Autobahn selbst fahre, werde ich vermutlich nie wieder so genau hinsehen.
Ich finde die Autobahn gut, auch wenn sie eine dicke Schneise durchs Land schneidet. Sie bildet eine ähnliche Grenze wie ein großer Fluss - nur die Vögel kommen rüber. Glücklicherweise haben das inzwischen auch andere Leute erkannt und es werden immer mehr Wildbrücken gebaut.
Bis Ende 2015 soll dieser Teilabschnitt der Autobahn fertig sein. Hoffentlich gibt es dann einen Fußgängertag für die Strecke. Den werde ich dann nutzen. Wenn ich erst das eine oder andere Mal über die Autobahn selbst fahre, werde ich vermutlich nie wieder so genau hinsehen.
Mittwoch, 12. November 2014
Paula
Manchmal macht man im Leben Dinge, bei denen man sich hinterher fragt, warum man das getan hat.
So ein Fall ist Paula. Ich glaube damals waren viele nette und schöne Hunde im Tierheim, wie ich einen neuen Hund gesucht habe, und ich habe ausgerechnet Paula mitgenommen.
Paula ist nicht per se ein schlechter Hund. Sie ist ängstlich und hat schlechte Angewohnheiten. So einiges konnten wir inzwischen halbwegs normalisieren. So war sie anfangs beim Schüffeln und Buddeln nicht ansprechbar gewesen. Hat man sie dabei angefasst, hat sie geschnappt. Überhaupt ließ sie sich anfangs nur am Kopf anfassen. Das ist inzwischen vorbei.
Löcher buddelt sie immer noch. Und sinnlos schnüffeln macht sie auch noch, aber es hat nachgelassen. Statt dessen tut sie so, als ob sie sich kratzt, aber das Bein berührt meistens nicht mal ihren Körper. Vom Tierarzt habe ich sie schon mehrmals durchchecken lassen. Der Hund ist kerngesund.
Inzwischen dürfte sie mindestens 10 Jahre alt sein. Das Tierheim wusste damals auch nichts genaueres über sie. Sie bekommt graue Haare und manchmal fällt ihr das Aufstehen schwer. Das hindert sie aber nicht daran, jeden Besucher auszukläffen. Ich bin froh, dass wir so auf dem Land leben, dass es keinen Stress mit den Nachbarn deswegen gibt. Tatsächlich ist es sogar von Vorteil so einen Hund auf dem Hof zu haben. Wie hier in der Straße eingebrochen wurde, blieb unser Hof verschont. Da hatte wohl jemand vorher festgestellt, dass da ein Hund ist, der ziemlich deutlich sagt, was er von ungebetenen Besuchern hält.
So ein Fall ist Paula. Ich glaube damals waren viele nette und schöne Hunde im Tierheim, wie ich einen neuen Hund gesucht habe, und ich habe ausgerechnet Paula mitgenommen.
Paula ist nicht per se ein schlechter Hund. Sie ist ängstlich und hat schlechte Angewohnheiten. So einiges konnten wir inzwischen halbwegs normalisieren. So war sie anfangs beim Schüffeln und Buddeln nicht ansprechbar gewesen. Hat man sie dabei angefasst, hat sie geschnappt. Überhaupt ließ sie sich anfangs nur am Kopf anfassen. Das ist inzwischen vorbei.
Löcher buddelt sie immer noch. Und sinnlos schnüffeln macht sie auch noch, aber es hat nachgelassen. Statt dessen tut sie so, als ob sie sich kratzt, aber das Bein berührt meistens nicht mal ihren Körper. Vom Tierarzt habe ich sie schon mehrmals durchchecken lassen. Der Hund ist kerngesund.
Inzwischen dürfte sie mindestens 10 Jahre alt sein. Das Tierheim wusste damals auch nichts genaueres über sie. Sie bekommt graue Haare und manchmal fällt ihr das Aufstehen schwer. Das hindert sie aber nicht daran, jeden Besucher auszukläffen. Ich bin froh, dass wir so auf dem Land leben, dass es keinen Stress mit den Nachbarn deswegen gibt. Tatsächlich ist es sogar von Vorteil so einen Hund auf dem Hof zu haben. Wie hier in der Straße eingebrochen wurde, blieb unser Hof verschont. Da hatte wohl jemand vorher festgestellt, dass da ein Hund ist, der ziemlich deutlich sagt, was er von ungebetenen Besuchern hält.
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