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Dienstag, 19. Oktober 2021

Wenn Pferdeäpfel zu was Essbarem werden

Lecker!

Jedes Jahr fallen bei uns Äpfel - Pferdeäpfel. Und davon reichlich! Sie lassen sich kompostieren und ergeben dann einen schönen, schwarzen Mutterboden. Die Pflanzen, die es vertragen, können die Äpfel auch direkt bekommen - die sogenannte Starkzehrer.

Nun komme ich zur Zeit so gar nicht dazu, im Garten etwas sinnvolles anzubauen. Ich jäte gerne mal Unkraut, aber im Frühling den Boden umgraben, Mist einarbeiten und einsäen liegt mir einfach nicht so.
Aber es gibt tolle Menschen, die das machen. Nur die habe keine Pferdeäpfel. Letztes Jahr und in diesem Jahr hat sich aber jemand die Äpfel bei uns abgeholt und in seinem Garten ausgebracht. Wir wurden gefragt, was wir dafür haben möchten. Und ich meinte - das was auf dem Mist wächst.
Jetzt habe ich herrlich frisches Gemüse bekommen. Es sind vor allen Dingen Gemüsesorten, die man bei Einkauf gar nicht bekommt.

 

Dienstag, 12. Oktober 2021

Pflaumenkuchen

 

Backen ist nicht meins. Ich mache es auch recht selten. Und oft mag ich meine eigenen Kreationen nicht. Aber jedes Jahr tut es mir um die Pflaumen (also eigentlich Zwetschgen) leid. Wir essen ein paar davon vom Baum. Aber wir mögen kein Pflaumenmus, keine Pflaumenmarmelade und auch keinen Pflaumensaft. Ich mag es auch nicht als Kompott. So bleibt nur ab und an der Kuchen.

Diesmal ist es ein Rührteig geworden. Die Pflaumen kommen entsteint und halbiert auf den Kuchen. Mit der Menge darf man es nicht, wie beim Apfel übertreiben. Sie ziehen noch so viel Wasser, dass er Kuchen sonst schwimmt und der Teig nicht ordentlich aufgeht. Wer noch gute Ideen für Pflaumenkuchen hat, der darf sie gerne in die Kommentare posten!

Dienstag, 5. Oktober 2021

Bienestich

Wer mit Bienen zu tun hat, wird eben auch manchmal gestochen. Ich bin glücklicherweise nicht allergisch. Allerdings ist jeder Stich unangenehm und je mehr Gift abgegeben wurde, um so dicker wird es. Ich schütze mich deswegen auch mit einem Schleier und Handschuhen, auch wenn meine Bienen sehr sanft sind.


 Dieses Jahr hatte ich schon drei Stiche. Da ist mal eine Biene das Hosenbein hochgekrabbelt. Ein anderes Mal hat eine Biene durch den Ärmel gestochen. Und dann war da noch diese Biene, die auf der Jacke saß, während ich schon weg war vom Bienenstock. Ich habe sie nicht gesehen und dann war der Stachel auch schon in meiner Hand. Ich war so verblüfft, dass ich nicht reagiert habe. Am Ende war wohl die gesamte Menge aus der Giftblase in meine Hand geraten. Sie ist extrem stark angeschwollen und hat auch mächtig weh getan. Drei Tage später war der Spuk vorbei. Aber jetzt kontrolliere ich meine Kleidung immer erst, bevor ich irgendwohin fasse.

Dienstag, 28. September 2021

50 Jahre Lewitzerzucht - Bundeslewitzerschau in Redefin

 

Für den Sokrates muss aber nun doch noch eine Bewertung her. Auf der Fohlenschau in Redefin wurde mir dann vorgeschlagen, ihn auf der Bundeslewitzerschau Ende Juli vorzustellen. Auch wenn die Idee das Fohlen auf einer so großen Veranstaltung vorzustellen ein bisschen größenwahnsinnig ist, hat mir die Idee gefallen.

Zuerst musste der kleine Mann aber noch gechippt werden. Dazu habe ich mich auf der Arbeit für zwei Stunden abgemeldet, ihn verladen und zu einer anderen Schau gebracht, auf der auch gechippt wurde. Alles hatte ich vorher mit dem Pferdezuchtverband abgestimmt. Ein paar Muffen hatte ich schon, weil ich alleine verladen musste, aber Sokrates ist unglaublich brav beim Verladen und auch beim Fahren, so dass ich nur Loppi überzeugen musste.

Die Anmeldung für die Bundeslewitzerschau habe ich dann gleich abgegeben. Es war eine schöne Schau in Redefin vor dem großen Portal auf der grünen Wiese. Da gab es schöne Fotos von Katrin Glüsenkamp.


Er hat am Ende 23 Punkte erreicht. Das wäre vermutlich die Verbandsfohlenprämie gewesen. Wir lagen damit immer noch ganz gut. Viel mehr hatten wir auch nicht erwartet. Ansonsten war der Ablauf der Schau, so wie wir es kannten. Schön war es, dass auch Wallache bewertet wurden. Lewitzer gehen ja eher selten auf ein Turnier. So konnte man mal eine Zuchteinschätzung im erwachsenen Alter für seinen Wallach bekommen. Die Organisation lief wirklich sehr gut. Beim nächsten Mal könnten wir dabei sein - mit Kosmo Kalypso.

Dienstag, 21. September 2021

Hilfe! - Hufglocken

Luna ist jetzt 8 Jahre alt. Wir haben sie ja eingeritten, sind ein bisschen geritten und dann hatte sie noch ein Fohlen. Jetzt hat sie eine Reitbeteiligung, die Reiten kann. Und dann hörte ich - Hufglocken wären gut. Hufglocken? Ich dachte, das wäre etwas für Springreiter.


 Tatsächlich ist das nicht so. Luna tritt von hinten sehr weit nach vorn, so dass sie ab und an mal ihr eigenes Bein trifft. Auf der Koppel verändert sie dann einfach den Schritt, damit das nicht passiert. Unter dem Reiter ist das bis zu einem gewissen Grad gewollt. Und es ist nicht schön, wenn sie sich dabei dann selbst trifft und sich sozusagen für richtiges Verhalten aus Versehen selbst bestraft. Da helfen Hufglocken. Sie schützen die Füße vorne.

Dienstag, 14. September 2021

Das neue Etikett


 oder was man tut, wenn man zuviel Honig hat.

Zum ersten Mal seit meiner Imkerkarriere habe ich zuviel Honig. Die ganzen Jahre waren es so 30 oder 40 Kilo. Das entspricht 60 500g Gläsern. Wenn man davon ein paar verkauft, einige verschenkt und den Rest selbst verbraucht, dann klappt das recht gut.


Dieses Jahr sind es über 200kg. Es ist der totale Wahnsinn. Ich musste erstmal Gläser kaufen, damit ich den Honig abfüllen kann. Und dann musste ich mir über die Vermarktung Gedanken machen. Durch den Vorsitzenden meines Imkervereins habe ich von einer Druckerei erfahren, die sich auf Etiketten für Imker spezialisiert hat. Und sie hat Graspapier als leicht ablösbaren Aufkleber im Angebot. Um es einfach zu halten hat sie diverse Designs im Angebot. Außerdem kann man sehr kleine Mengen bestellen.

Ich habe also ein paar Probeexemplare bestellt und die Wirkung mal getestet. Ich bin begeistert. Es sieht so naturnah aus! 

Was sagt ihr zu den neuen Etiketten?


Dienstag, 7. September 2021

Und was ist dieses Jahr mit dem Heu?


  Wow - So viel Heu!

Tatsächlich war Heu in diesem Jahr kein Problem. Es hatte ausreichend geregnet und war zum richtigen Zeitpunkt trocken, so dass alle reichlich Heu machen konnten. Nach den trockenen Jahren, wo bis zu 60 Euro, manchmal sogar noch mehr, für die Rolle Heu verlangt wurden, sind mir dieses Jahr Preise von unter 25 Euro zu Ohren gekommen.

Unser Preis ist geblieben, aber wir haben dieses Jahr bei einer Freundin gekauft. Sie hat inzwischen Flächen und hat ihr Heu in diesem Jahr selbst gemacht. Da sie selbst Pferde hält, war das Heu auch auf Pferde und speziell Ponys ausgelegt. Wir haben ein bisschen mehr gekauft, als geplant, aber dafür ist das Lager jetzt auch voll.