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Donnerstag, 9. Mai 2019

Zaunbau die Zweite






Es war ja schon beim letzten Mal klar, dass wir mit einer Aktion Zaunbaun nicht klar kommen. Und so wie es aussieht, werden wir den ganzen Sommer irgendwie mit diesem Zaun befasst sein.

Wir haben 3 Hektar Weide, die in 3 Koppel und zwei kleine Winterkoppeln geteilt sind. Jetzt bekommen wir noch mal fast einen Hektar vom Nachbarn zur Nutzung und Pflege dazu. Früher haben auf der Fläche Rinder gestanden und später dann Gänse. Das ganze Stück Land war fett eingezäunt mit Metallgittern und Wildzaun. Die Pfosten waren nun in die Jahre gekommen und einige Pfosten sind umgefallen. Und Wildzaun geht für Pferde überhaupt nicht. Wenn sie da rein treten, können sie leicht hängen bleiben und sich sehr schwere Verletzungen zufügen.

Somit musste der alte Zaun erstmal weg. Die Metallgitter finden wieder Verwendung als Zaun. Aber auch der Wildzaun wird aufgerollt und dort verbaut, wo Pferde nicht direkt mit ihm in Kontakt kommen können. Sollte der Wolf bei uns Probleme machen, werden wir ihn außen um die gesamten Koppeln verbauen.

Um das alles zu schaffen, haben wir uns die Arbeit in mehrere Teilstücke geteilt. Ziel ist es zuerst die gesamte Koppel außen einzuzäunen, damit die Pferde dort grasen können, denn noch sind diese Koppel und die angrenzende Koppel, die wir schon nutzen für die Tiere gesperrt.

Sonntag, 5. Mai 2019

Der kleine Hengst


Vor zwei Jahren hat meine Lewitzer Stute Penelope einen Hengstfohlen bekommen. Er heißt Kosmos-Kalypso. Wie er ein halbes Jahr alt wurde, musste ich ihn absetzen. Er hat dann bis jetzt mit einem Trakehner Hengst in seinem Alter zusammen gestanden.

Nun ist der kleine Mann zurück und wurde kastriert. Er ist jetzt ein schicker junger Wallach.


Donnerstag, 2. Mai 2019

Wenn die Bienen den Winter nicht überstehen






Manchmal ist es einfach traurig. Aber schon im Herbst 2018 musste ich feststellen, dass zwei Völker eingegangen sind. Und im Frühling bei der ersten Durchsicht, war dann das dritte Volk auch tot. Alle Bienen lagen am Boden.

Aber Aufgeben gilt nicht. Und zuerst muss aufgeräumt werden. Das Wachs aus den alten Rähmchen wird eingeschmolzen. Der Honig und der eingefütterte, eingelagerte Zucker wird dabei im Wasser gelöst und weg geworfen. Ich möchte keine Übertragung von Krankheiten riskieren. Auch die Rähmchen und die Beuten werden abgeflämmt.




So sieht das Wachs ungefiltert aus. Es wird anschließend noch einmal erhitzt und dann durch eine Damenstrumpfhose gegossen. Sauberer bekomme ich es nicht. Für Kerzen genügt das. Ich kann das Wachs aber auch zu Mittelwänden walzen lassen. Vorerst lagere ich es ein.

Sonntag, 21. April 2019

Frohe Ostern



Ja - wo ist denn das Ei?

Frohe Ostern!

Ich wünsche einen fleißigen Osterhasen!

Freitag, 5. April 2019

Zaunbau auf der Koppel






Ja - wir hätten sicherlich auch eine andere Koppel aufmachen können, um die Zaunlitze neu zu ziehen, aber im großen und ganzen sind die Ponys sehr nett, wenn man auf der Koppel rum kraucht.

Nach 5 Jahren ist auch die beste Litze ins Alter gekommen. Man kann die schlechten Stellen flicken, aber im Grunde macht es mehr Sinn die alte Litze zu entsorgen und eine neue Litze zu ziehen. Wir verwenden dickes Seil. Wenn wir es günstig bekommen, nehmen wir eines mit 6 Metallfäden, aber diesmal gab es nur welches mit 3 Metallfäden. Mal sehen wie lange das hält.





600 Meter sind auf so einer Rolle. Das klingt nach viel, aber wenn man 3 Hektar in 3 Koppeln teilt, dann merkt man schnell, wie wenig es doch ist. Und weil man so einige Meter zu Fuß laufen muss, kommt alles notwendige in eine Schubkarre. Unter der Litze finden sich noch Isolatoren und natürlich der Akkuschrauber. Später mussten wir doch noch mal laufen, weil eine Rohrzange fehlte. Die ist für die nächste Runde Zaunbau garantiert mit drin.





Ponys haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Waschbären. Nur selten wird etwas misstrauisch angeguckt, statt dessen wird sofort überall die Nase rein gesteckt und in alles muss gebissen werden. Da lassen die sich auch nicht weglocken oder vertreiben. Wenigstens haben sie diesmal die Schubkarre nicht umgeworfen.

Am Ende haben wir für die Erneuerung von 600m Litze fast 6 Stunden gebraucht. Und das ist erst der Anfang! Wir müssen noch so einige Meter in nächster Zeit erneuern.

Freitag, 29. März 2019

Fotoshooting auf der Koppel





Penelope (Loppi) Lewitzer Stute 9 Jahre

Im Februar gab es den einen oder anderen Tag mit Sonnenschein und blauem Himmel. Das nutze ich dann gerne, um auch mal die große Kamera zu zücken und wieder ein paar Bilder von meinen Ponys zu machen. Die Wiese sieht um die Jahreszeit wie gemäht aus - sehr ordentlich.

Luna - Tinkerstute 6 Jahre

Das große Tier hatte sich mal hingelegt. Tatsächlich bin ich für das Foto relativ nah an sie herangegangen. Liegen bleiben mit mir daneben, können wir noch nicht. Aber wir haben das auch noch nicht ernsthaft geübt.


Xanthi - Shetlandponystute Staatsprämie 4 Jahre




Xanthi war letztes Jahr zur Eintragung und zur Leistungsprüfung. Sie hat sich ein bisschen schwer getan. Allerdings ist sie auch ein bisschen kleiner als meine anderen Ponys. Doch sie hat die Leistungsprüfung geschafft und den Titel errungen. Leider hat das Decken nicht geklappt, so dass ich kein Fohlen von ihr in diesem Jahr bekomme.

Freitag, 15. März 2019

Seehunde und Kegelrobben






Unsere Urlaub haben wir in Emden verbracht. Nun ist Emden im Februar nicht gerade das Urlaubsziel der meisten Leute. Dort fährt man ja eher im Sommer hin, wenn Strandsaison ist. Somit haben wir vermutlich eine Menge Emdener getroffen und weniger Touristen.


Es war wirklich schön, aber das Aufregenste war wohl der Besuch in der Aufzuchtstation für Seehunde und Kegelrobben. In der Stadt "Norden" gibt es so eine Aufzuchtstation und Besucher sind sehr herzlich willkommen. Die Aufzucht der Wildtiere kostet nämlich auch Geld und ein Teil davon wird durch Eintrittsgelder und Merchandising bezahlt.

Die Station ist wunderbar interaktiv gestaltet. Alles findet in geschlossenen Räumen statt, so dass der Besuch an Regentagen genau das Richtige ist. In der Station findet man auf verschiedenen Medien dargestellt, wie die Robben und Seehunde leben und was genau die Aufzuchtstation macht. Tatsächlich werden dort jährlich über 120 Seehundbabys und Kegelrobbenbabys groß gezogen und wieder ausgewildert. 😲 Das sind wirklich viele!


Und dann gibt es feste Fütterungszeiten. Da erklärt auch ein Mitarbeiter der Station, was sie genau machen und warum es genau so gemacht wird. Die niedlichen Robben sind nämlich keine Streicheltiere, sondern die größten Raubtiere, die es in Deutschland gibt - sie sind größer als der Wolf! Es ist also nicht ganz ungefährlich mit diesen Tieren umzugehen. Und sie sollen sich ja auch nicht an Menschen gewöhnen und zum Fressen an die Strände kommen.

Auf den Fotos sind nur Kegelrobben zu sehen. Seehunde gibt es im Sommer. Die Kegelrobben werden ausgewildert, wenn sie 35kg auf den Rippen haben.



Und sie sind unfassbar niedlich! Kaum zu glauben, dass sie Raubtiere sind.