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Freitag, 15. September 2017
Elitestute
Die ganze Aufregung hat sich gelohnt. Xara hat den Elitetitel bekommen. Dafür hat sie eine 7,5 bei der Stutbucheintragung und eine 7,5 bei der Leistungsprüfung erreicht. Ich darf also stolz verkünden, dass so ein sehr gutes Shetlandpony aussieht.
Die letzte Begutachtung und Prämierung fand auf der Mela statt. Dort wurde sie zusammen mit den anderen Stuten noch einmal im Schritt und Trab vorgeführt. Die Stuten wurden noch einmal neu beurteilt in Aussehen, Bewegung, Rassetyp und Allgemeinzustand. Am Ende wird die beste Stute aller Stuten der gleichen Rasse noch einmal mit einer Extra-Schärpe belohnt. Geld gibt es dafür übrigens nicht. Und auch beim Verkauf interessieren sich leider nur wenige Menschen für Prämien, die so ein Pony mal gewonnen hat.
Ich mache es dennoch, weil ich wissen möchte, ob ich ein gutes Pferd gezüchtet habe. Und ich möchte dann nur mit den besten Ponys auch weiterzüchten. Ich merke, ob ich ein gutes Pony vor mir habe, vor allem an den Hufen. Je besser die Beurteilung der Richter, desto weniger Probleme an den Hufen. Die Käufer meiner Ponys schwärmen hingegen von der Gelassenheit und dem Fleiß. 😃
Mittwoch, 16. August 2017
Die Ponys
Das ist der kleine Kasper. Eigentlich heißt er Xerath, weil er vom Xenthe van t'heut abstammt, aber das kann ja keiner sich merken und Kasper passt prima. Gestern hatte ich eine Anfrage. Vielleicht verlässt er uns ja doch, bevor er im Herbst kastriert wird. Zur Zeit muss ich ihn von den Stuten trennen, da er leider schon decken will. Auch wenn es ungewöhnlich wäre, wenn so ein junger Hengst schon zeugungsfähig ist, so ist es dennoch möglich.
Luna wird zum Reitpferd. Ich bekomme jetzt regelmäßig Reitunterricht auf ihr. Dabei lerne ich richtig zu sitzen und korrekte Hilfen zu geben und Luna lernt Hilfen anzunehmen und vor allem mal das zu tun, was ich möchte und nicht was sie will. Da haben wir immer mal wieder Diskussionen. Ich kann es ja verstehen, dass es etwas langweilig und anstrengend im Roundpen sein kann, aber gymnastische Übungen müssen sein. Dann buckelt sie ein bisschen und stellt sich stur. Da muss ich dann schon manchmal meinen Kopf durchsetzen. Wenn ich es nicht schaffe, dann hilft meine Reitlehrerin. Wirklich aufregend sind unsere Diskussionen nicht. "Anfängerpfer" meinte meine Tochter.
Ein kleiner Ausschnitt aus einer großen Herde. Hier stehen die Ponys meines Hengsthalters. Zwei meiner Stuten - Xylona und Xara - mitten drin. Beide sind jetzt vom Chris van t'zand gedeckt. Beide haben ihre Leistungsprüfung abgelegt. Xara hat die Leistungsprüfung und die Vorstellung bei der Eintragung so gut gemacht, dass sie zur Elitestutenschau darf. Wenn sie dort gut abschneidet, bekommt sie den Titel "Elite". Ich bin schon ziemlich aufgeregt deswegen.
Mittwoch, 19. Juli 2017
Drohnenbrütig oder Buckelbrütig
Ich habe also versucht Ableger mit nur einer Brutwabe zu machen. Das klappt nur, wenn man eine Brutwabe auswählt, die mit ausreichend "Stiften", den Eiern, versehen ist. Daraus bauen die Bienen im Ableger dann selbst eine Königin.
Bei meinem ersten Ableger habe ich scheinbar daneben gegriffen. Das Volk sieht ganz komisch aus und es ist überall Drohnenbrut zu sehen. Das Brutnest ist löcherig und zum Teil waren die verdeckelten Zellen mit Maden drin geöffnet worden.
Hier ist keine Königin drin, sondern eine Arbeiterin hat den Job der Königin übernommen und begonnen Eier zu legen. Da sie nicht begattet ist, kann sie nur Drohneneier legen. So ein Volk ist dem Untergang geweiht. Man kann auch keine Königin zusetzen, denn sie wird nicht angenommen. So ein Volk kann man nur abfegen. Die besten Bienen betteln sich dann bei den anderen Völkern ein. Die übrigen Bienen müssen leider sterben.
Dienstag, 30. Mai 2017
Den ersten Ableger habe ich schon
Dies ist eine schöne Brutwabe, die gut mit Bienen besetzt ist. Außen ist ein wenig Honig eingelagert.
Hier sieht man sehr deutlich, wo die Brut ist. Dort scheint die Sonne nicht durch. Diese Brutwabe lag mehr am Rand und war nicht so dicht mit Bienen besetzt.
Montag, 29. Mai 2017
Endlich ist das Wetter schön
Dieses Jahr können wir fahren. Die beiden Stuten vor der Kutsche - Ratiena und Gruhles Xandra - sind beide nicht tragend geworden. Somit ist kein Fohlen bei Fuß, was uns daran hindert die schöne Mecklenburger Landschaft zu genießen.
Diesmal ging unsere Strecke um den Klinker See nach Ruthenbek und über Friedrichsruhe Dorf wieder zurück. Das lässt sich wunderbar in der Sonne und auch zwischen den Bäumen fahren. Ein Teil der Strecke ist geteert und ein Teil der Strecke ist Sand. Ein kleines Stück am Klinker See ist Schotter. Das mögen die Ponyfüße nicht so gerne, aber da können sie auch mal drüber gehen.
Auf meinem Handy will ich mir noch eine Lauf-App einrichten, damit ich die gefahrenen Strecken nachvollziehen und eventuell sogar zeigen kann. Vielleicht macht ja jemand mal hier Urlaub und sucht noch eine schöne Strecke. Für Fahrradfahrer eignen sich diese Strecken auch alle.
Mittwoch, 24. Mai 2017
Der kleine Lewitzer ist da
Endlich ist es so weit! Penelope hat ein gesundes Hengstfohlen zur Welt gebracht. Der kleine Kerl ist am 22. Mai morgens so gegen halb neun geboren worden. Auf dem Foto ist er noch keine 24 Stunden alt.
Die Tierärztin hat ihn untersucht und für kerngesund erklärt. Ich bin gespannt wie groß er wird. Der Hengst Kaiowa ist ja deutlich größer als die Stute.
Dienstag, 28. März 2017
Im März geht es mit den Bienen los
Jetzt blüht die Weide. Das ist das erste "Futter" für die Bienen. Hier finden sie zwar keinen Nektar, aber sie sammeln den Pollen auf den Weidenkätzchen und füttern damit ihren Nachwuchs. Der erste Nachwuchs in diesem Jahr ist auch schon aus den Zellen gekrochen. Von einem kleinen Ableger, der auf drei Waben saß, sind es nun schon 5 besetzte Wabengassen. Das freut das Imkerherz!
Eine schimmelige Wabe habe ich noch ausgetauscht und noch drei ausgebaute Leerwaben eingehängt. Jetzt habe die Bienen Platz, um sich auszubreiten. Noch blüht die Kirsche nicht, aber bis dahin sollten sich auf allen Waben Bienen befinden. Die Beute sollte dann so richtig aus den Nähten platzen.
Das ist die sogenannte "Windel". Ein Brett, dass unter die Bienen geschoben wird zur Varroa-Kontrolle. Das Brett war jetzt eine Woche im Volk und 3 Milben sind gefallen. Das deutet auf einen hohen Milbenbefall hin. Mein Volk sieht also gut aus, ist aber leider alles andere als gesund. Ich werde also dieses Jahr wenig bis keinen Honig ernten und mich statt dessen besser mit Varroa-Bekämpfung und Volksvermehrung beschäftigen.
Dennoch ist es ein herrliches Geräusch:
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